Bundesliga

Jungwirth: „Gegenspieler auffressen wollen“

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München – Bundesliga-Aufsteiger Darmstadt 98 schreibt weiterhin an seiner eigenen Fußball-Romanze. 18 Punkte stehen nach der Hinrunde auf dem Konto der „Lilien“. Doch bis zur Mission Klassenerhalt ist es noch ein harter Weg, wie Trainer Dirk Schuster des öfteren betont. Florian Jungwirth präsentiert im Interview mit sv98.de den Matchplan für den Rückrundenauftakt gegen Hannover 96 und zeigt sich für die restliche Spielzeit optimistisch. 

„Gegenspieler auffressen wollen“

Dieser Weg wird kein leichter sein – so könnte das Motto der Lilien für die Rückrunde lauten. Doch der Bundesliga-Aufsteiger will die Klasse um jeden Preis halten. Gleich zum Rückrundenauftakt bei Hannover 96 müssen sich die Mannen um Trainer Dirk Schuster von Beginn an wieder kämpferisch zeigen. So sieht das auch Rechtsverteidiger Florian Jungwirth. „Wir müssen wieder unglaublich gut stehen, defensiv diszipliniert sein, die Gegenspieler auffressen wollen und schnell umschalten. Den Platz, den wir in der Offensive bekommen, können wir ab und an noch ein bisschen besser nutzen – auch wenn es natürlich schwer wird, da wir primär mit Defensivarbeit beschäftigt sind. Aber wenn wir das alles schaffen, glaube ich, dass wir auch diesmal etwas holen werden“, äußerte Jungwirth im Interview mit sv98.de.

„Überzeugt davon, weiterhin bestehen zu können“

Jungwirth scheint nach dem Trainingslager gerade so vor Optimismus zu sprühen und den Rückrundenstart kaum noch abwarten zu können. „Jedes Spiel in der Bundesliga ist mega schwer. Uns kannte vor der Saison kein Schwein, jetzt haben wir 18 Punkte. Daran sieht man, dass Namen nicht die große Bedeutung haben müssen und man davon nicht so viel ableiten sollte – ausgenommen vielleicht von Bayern und Dortmund. Wir sind auch davon ausgegangen, dass die Teams, die unten stehen, sich verstärken würden. Aber deswegen werden wir unser Spiel und unsere Art nicht verändern: Wir sind absolut davon überzeugt, weiterhin bestehen zu können“, sagte Jungwirth. Der Defensivmann absolvierte bislang nur sechs Einsätze für die Hessen. Beim Derbysieg gegen die Eintracht stand der 26-Jährige über 90 Minuten auf dem Feld. Die Einstellung von Jungwirth sollten die Lilien in der Rückrunde weiterhin auf dem Platz zeigen – dann könnte das nächste Wunder langsam aber sicher Gestalt annehmen. 


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