Champions League

Juve kann nach Doppelschlag mit Viertelfinale planen

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Der italienische Rekordmeister Juventus Turin steht mit einem Bein im Viertelfinale der Champions League.

Der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin steht mit einem Bein im Viertelfinale der Champions League. Das Team um Nationalspieler Sami Khedira gewann nach mehr als einstündiger Überzahl beim FC Porto 2:0 (0:0) und erspielte sich eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel am 14. März.

Beide Tore erzielten Joker. Marko Pjaca (72.) brachte die Gäste fünf Minuten nach seiner Einwechslung in Führung, Ex-Barca-Star Dani Alves erzielte zwei Minuten später das 2:0 sogar nach seiner ersten Aktion.

Der deutsche Schiedsricher Felix Brych drückte dem Spiel mit dem frühen Platzverweis seinen Stempel auf, lag bei seiner Entscheidung aber richtig. Zunächst zeigte der Referee aus München Telles in der 25. Minute nach einer rüden Attacke gegen Juan Cuadrado die Gelbe Karte, nur gut zwei Minuten später stieg der brasilianische Verteidiger gegen Stephan Lichtsteiner völlig unnötig an der Außenlinie ein – und musste zurecht vom Platz.

Danach übernahmen die Gäste immer mehr die Kontrolle, die letzte Konsequenz vor dem Tor fehlte aber zunächst. Kurz vor der Pause hatte Juve Pech, als Paulo Dybala mit seinem Schuss aus gut 22 Metern nur den rechten Pfosten traf (45.).

In der zweiten Halbzeit ging Juve kein Risiko ein, ließ kaum Aktionen des Champions von 1987 und 2004 zu und agierte vorne eiskalt. Porto-Schlussmann und Real-Madrid-Ikone Iker Casillas war bei den Jokertoren machtlos. Auch Khedira, der durchspielte, trug mit Ballsicherheit und Umsicht seinen Teil zum ungefährdeten Sieg bei.

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