Champions League

Kahn kritisiert Salah und Carvajal

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Das Champions League-Finale zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool (3:1)  lieferte einige emotionale Momente. Sowohl Mohamed Salah als auch Dani Carvajal verließen das Feld nach verletzungsbedingten Auswechslungen mit Tränen in den Augen. ZDF-Experte Oliver Kahn hatte dafür kein Verständnis.

„Dass die immer alle weinen. Das kann man doch in der Kabine machen“, sagte Kahn nach Abpfiff der Begegnung. Er selbst unterdrückte diese Gefühle in seiner Karriere auf dem Rasen. Bestes Beispiel: Nach dem Endspiel bei der Weltmeisterschaft 2002 gegen Brasilien leitete sein Patzer die Niederlage gegen Brasilien (0:2) ein. Der Schlussmann blieb danach lange am Pfosten sitzen, einen emotionalen Ausbruch unterdrückte er allerdings.

Kahn gehen die Emotionen zu weit

„Ich weiß nicht, was sich da eingebürgert hat. Jeder weint immer, wenn er verletzt ist. Kann man doch auch später machen“, sagte Kahn daher. Dem früher als „Titan“ bekannten Torhüter gingen die Emotionen der beiden Akteure, die möglicherweise die WM in Russland verpassen könnten, in diesem Moment zu weit.

Über Christopher Michel

Christopher Michel arbeitet hauptberuflich als Journalist und ist u.a. für die Sportabteilung des Hessischen Rundfunks tätig. Für fussball.news ist er insbesondere als Reporter vor Ort für Eintracht Frankfurt, Mainz 05 und die deutsche Nationalmannschaft zuständig. Er ist Autor eines Buches über Eintracht Frankfurt ("Launische Diva", riva-Verlag), das hier bestellt werden kann: https://bit.ly/2J6EynZ

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