Bundesliga

Kehrtwende im Fall Christensen? – Gladbacher Vereinbarung mit Chelsea

am

München – Die Rückkehr von Andreas Christensen zum FC Chelsea schien bereits perfekt. Gibt es doch noch eine Kehrtwende? Die Londoner planen eine Transferoffensive in der Abwehr, weshalb für den Dänen zunächst kein Platz sein könnte. Profitiert Borussia Mönchengladbach davon?

Gladbacher Vereinbarung mit Chelsea?

Die Abwehrreihe von Chelsea ist prominent besetzt und könnte mit dem Niederländer Virgil van Dijk für rund 50 Millionen Euro weiter aufgerüstet werden. Für Christensen wäre dann wohl kein Platz im Kader der Blues. Gladbachs Sportdirektor Max Eberl hat nach Sport Bild-Informationen eine Vereinbarung mit dem Klub getroffen. Diese besagt: Sollte er keine realistische Chance auf Einsätze bekommen, kann er zurück zur Borussia.

20 Millionen Euro war Chelsea zu wenig

„Andreas fühlt sich in Gladbach sehr, sehr wohl und will spielen“, betonte Eberl. Für Christensen haben sich die Gladbacher in den Verhandlungen gestreckt, sie hätten bis zu 20 Millionen Euro ausgegeben – zu wenig für Chelsea, die für den hochtalentierten Innenverteidiger in England wohl eine deutliche höhere Ablösesummen erwirtschaften könnten.

Conte will Christensen testen

An einen Verkauf denken die Londoner allerdings nicht, Cheftrainer Antonio Conte will ihn in der Vorbereitung testen. Christensen wird regelmäßig beobachtet und seine Leistungen im direkten Gespräch bewertet. Langfristig soll der 21-Jährige als Nachfolger von John Terry aufgebaut werden. Dieser Sprung ist jedoch noch zu groß, weshalb ein Leihgeschäft mit der Borussia über mehrere Jahre Sinn ergeben würde. Christensen könnte sich in einer starken Liga weiterentwickeln – und dann mit Mitte 20 die Rolle von Terry übernehmen.

Über Christopher Michel

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.