Bundesliga

Kein intensives Scouting: Berthold kritisiert Ex-Eintracht-Boss Bruchhagen

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Mit der jetzigen, erfolgreichen Saison hat Eintracht Frankfurt Euphorie bei seinen Fans entfacht. Doch Ex-Spieler Thomas Berthold kritisiert den über viele Jahre tätigen Heribert Bruchhagen – im Besonderen wegen dessen Scouting-Aktivitäten.

Berthold kritisiert Scouting

Der ehemalige Frankfurt-Profi Thomas Berthold kritisiert in seiner Bild-Kolumne die Souting-Aktivitäten unter Ex-Manager Heribert Bruchhagen. „Unter Bobics Vorgänger Heribert Bruchhagen ist Scouting völlig untergegangen. Da wurde nie etwas entwickelt, das Ganze erfolgte nur nach Gießkannenprinzip“, bekrittelt der Weltmeister in der Boulevardzeitung.

Udinese deutlich besser

Sein ehemaliger Eintracht-Mitspieler Manuel Gerolin sei beim Italien-Klub Udinese Calcio für den Bereich Südamerika zuständig gewesen. „Die haben über 40 fest angestellte Scouts, sind weltweit tätig. Dazu kommen lokale Partner in den jeweiligen Ländern, seriöse Agenturen“, schreibt Berthold. Dort habe die Eintracht laut dem 52-Jährigen Nachholbedarf. Er vergleicht die Szenen in Dortmund oder Leverkusen.

Brasilien-Stars für die Bundesliga

Die jeweiligen Abteilungen haben dort Spieler wie Lucio oder Paulo Sergio hervorgebracht. Die Eintracht müsse sich laut Berthold in diesem Bereich etwas einfallen lassen – vor allem, „nachdem die U23 abgemeldet wurde“. Erst seit Sportvorstand Fredi Bobic in Frankfurt waltet, werde mehr in die Jugend investiert.

Nachwuchsleiter bestätigt Aktivitäten

Dass die SGE nicht mehr nur im Umkreis von 100 Kilometern scoutet, bestätigte Nachwuchsleiter Armin Kraaz der Boulevardzeitung: „Aber in den letzten beiden Jahren kamen schon Jugendspieler wie Torwart Bätge von Wolfsburg oder Mittelfeldspieler Blanco-Lopez von Dortmund zu uns. Wir wollen mehr über den Tellerrand gucken.“

Über Andre Oechsner

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