England

Klopp: Spiele in England sind umkämpfter

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München – Seit Oktober ist Jürgen Klopp beim FC Liverpool in Amt und Würden. Nach acht Wochen hat er sich an die härtere Gangart in der Premier League gewöhnt. Für Verstärkungen will er sich im kommenden Jahr nicht nur in der Bundesliga umschauen. Der zweite Teil seines Interviews mit der Bild-Zeitung im Überblick. (Zum 1. Teil geht es hier: Klopp: Titelkampf in der Bundesliga offen)

Nach Verstärkung wird „überall“ gesucht

Zuletzt wurde der Schalker Youngster Leroy Sane mit einem Wechsel zu den Reds in Verbindung gebracht. Für den ehemaligen Dortmunder Coach Klopp nur eine mögliche Option von vielen. Er blicke „überall“ hin. „Ich bin weit davon entfernt, im nächsten Jahr nur nach Spielern aus der Bundesliga zu schauen“, stellte der 48-Jährige in der Bild-Zeitung klar.

Dementsprechende Gerüchte werde es dennoch in den kommenden Wochen geben, ist sich Klopp sicher: „Es gibt nichts Wilderes als Transfergerüchte, gerade hier in England. Du kannst hier zehnmal mit Nachdruck sagen, wir holen keinen neuen Torwart, am nächsten Tag steht trotzdem einer in der Zeitung oder sonstwo.“

Wind entscheidet über Taktik

Für einen potenziellen neuen Keeper – Simon Mignolet steht an der Mersey in der Kritik – gibt es noch etwas zu beachten, wie Klopp warnte: „Hier auf der Insel herrschen relativ extreme Winde, die wir in dieser Form in Deutschland nicht haben.“ Für Spieler, die nicht von der Insel kämen, sei „das schon eine enorme Umstellung“ und entscheide auch bei der Taktik des Trainers.

Ebenso die härtere Gangart. „Es gibt hier viel mehr Kampf um den zweiten Ball, insgesamt mehr Zweikämpfe. Dadurch wird das Spiel noch intensiver“, sagte Klopp. Zudem würden die Schiedsrichter mehr durchgehen lassen, berichtete Klopp nach acht Wochen intensiver Beobachtung. „Natürlich nicht die brutalen Fouls. Aber es gibt hier schon intensivere Zweikämpfe, die in Deutschland öfter abgepfiffen werden“, so sein Fazit.

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