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Klose: Bundesliga ja – aber wohin?

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München – Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der EM einen Stürmer wie ihn schmerzlich vermisst: Miroslav Klose. Nach der WM 2014 trat der Weltmeister aus dem DFB-Team zurück, fühlt sich aber für den Vereinsfußball immer noch voll bei Kräften. Die vergangenen Tage hat der 38-Jährige seinen Umzug von Rom nach München gemanagt – nun steht seine Entscheidung an, was er künftig machen will.

Nach Informationen von fussball.news dieser Woche tendiert Klose klar zu einem Engagement in der Bundesliga. Offiziell will er sich nicht äußern, sein Berater ließ unlängst verlauten, alle Optionen wären offen. In den vergangenen Wochen hatten Medien bereits über einen Wechsel zu Eintracht Frankfurt spekuliert, was wohl die wahrscheinlichste Variante sein dürfte. Doch könnten noch andere Klubs für Klose infrage kommen. fussball.news stellt eine Auswahl an Optionen für Klose in der Bundesliga dar:

VfL Wolfsburg: Die Niedersachsen suchen nach dem wahrscheinlichen Abgang von Max Kruse mindestens einen weiteren Stürmer. Manager Klaus Allofs lotste einst Klose zu Werder Bremen (2004 – 2007). Zudem haben die Wolfsburger zuletzt oft auf erfahrene Spieler gesetzt.

Werder Bremen: Nach Kaiserslautern legte Klose eine fantastische Entwicklung bei Werder hin. Nach dem Verkauf von Anthony Ujah sucht auch Bremen nun nach Verstärkung im Angriff. Neben Claudio Pizarro noch einen weiteren fast 40er-Stürmer zu holen, wäre aber sehr wagemutig. Allerdings kennt der 38-jährige Klose noch fast alle Bremer in Führungsverantwortung (Coach Skripnik, Aufsichtsrat Bode). Ein Lockmittel?

FC Ingolstadt: Klose wohnt mit Familie in München, nach Ingolstadt wäre es ein Katzensprung. Der Klub drängt nach vorne, ist mit Sponsor Audi finanziell abgesichert. Mit Sportchef Thomas Linke wurde Klose Vize-Weltmeister 2002. Eine denkbare Option.

Zur Sicherheit: Bis auf das Interesse der Eintracht an Klose wurden bei den Transfergerüchten keine weiteren Klubs in Deutschland für Klose genannt. Wolfsburg, Bremen und Ingolstadt sind also reine Spekulation, aber nicht undenkbar.

Ganz ausgeschlossen ist es natürlich nicht, dass Klose doch noch einem lukrativen Angebot aus den USA nachgibt. Er selbst betonte immer, dass er noch weiterspielen wolle – ein Karriereende dürfte demnach auch vom Tisch sein. Sehr unwahrscheinlich ist zudem, dass er zu seinem Stammklub 1. FC Kaiserslautern in die Zweite Liga geht. Finanziell und sportlich dürfte es für Klose wohl nicht passen.

Sicher ist auch: Klose wird sich in den kommenden Tagen entscheiden müssen, denn die Bundesliga-Klubs nehmen bereits alle die Vorbereitung auf. Ohne gute Fitness kann auch Klose keinem Bundesliga-Klub mehr helfen.

Über Daniel Michel

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