Bundesliga

Kohfeldts Wunsch: Weiter mit Delaney zusammenarbeiten

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Thomas Delananey ist einer der Gründe für den Bremer Aufschwung, der Mittelfeldspieler überzeugt durch Lauf-und Zweikampfstärke und glänzt in dieser Saison auch als Vorlagegengeber. Trotz Delaneys Wunsch einmal in der Premier-League zu spielen, hofft sein Trainer Florian Kohfeldt auf einen Verbleib des Dänen.

Bleibt Thomas Delaney auch über den Sommer hinaus bei Werder Bremen? Der 26-Jährige hat zwar noch Vertrag bis 2021, ob er diesen erfüllt, das erscheint allerdings offen. Eine schnelle Entscheidung über seine Zukunft wird es auch nicht geben: „Nicht realistisch. Es hängt vom Markt ab.“, sagte der Mittelfeldmann nach dem Spiel gegen Hannover 96 (1:2) am Frreitag. Bewegung wird somit wohl erst nach der WM in die Personalie kommen. Florian Kohfeldt macht allerdings keinen Hehl daraus, dass er eine schnelle Entscheidung pro Werder bevorzugen würde: „Wir führen sehr häufig Gespräche. Thomas weiß, dass ich große Stücke auf ihn halte und dass ich ihm viel Vertrauen schenke. Natürlich würde ich mir wünschen, weiter mit ihm zusammenzuarbeiten.“, sagte der Bremer Trainer gegenüber dem Weserkurier. Helfen könnte dabei die aktuelle Form der Hanseaten, er müsse es schaffen seinen Mittelfeldspieler davon zu überzeugen, „dass der Weg bei Werder der richtige ist“, so Kohfeldt.

Traum von England klar kommuniziert

Dafür braucht es in den nächsten Jahren allerdings andere Platzierungen als die in der unteren Tabellenhälfte: „Ich glaube nicht, dass sie dauerhaft um den Klassenerhalt spielen wollen“, sagte ihr Trainer über Max Kruse und Thomas Delaney. Sollte letzterer eine starke WM mit Dänemark spielen, dann ist ein Verbleib an der Weser wohl unrealistisch. Bremen könnte sich aber angesichts des langen Vertrags wohl mit einer stattlichen Transfersumme trösten. Wenn der Weg Delaneys dann tatsächlich nach England führt, dann ist dies für die Bremer Verantwortlichen keine Überraschung, wie Manager Frank Baumann kürzlich gegenüber der Bild bestätigte: „Thomas hat schon vor seinem Wechsel zu uns immer gesagt, dass er sich eines Tages einen Wechsel nach England vorstellen kann.“

Über Stefan Katzenbach

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