Bundesliga

Kommt Ujah für Wagner?

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Wie geht es weiter bei Sandro Wagner? Sportdirektor Hasan Salihamidzic bestätigte bereits gute Gespräche mit dem Angreifer. Es scheint nur noch an der Ablösesumme zu klemmen. Geld, welches die TSG Hoffenheim bei der Suche nach einem Nachfolger dringend gebrauchen kann.

„Wir müssen in aller Ruhe abwarten. Am 1. Januar geht der Transfermarkt los“, sagte Salihamidzic dem kicker. Die Münchener wollen zunächst auf Zeit spielen und dann richtete den Fokus auf die letzten Wochen bis zur Winterpause: „Die Mannschaft muss gut spielen, alles andere drumherum kriegen wir schon hin.“ Die Verpflichtung des fast 30 Jahre alten Angreifers wird allerdings kein Schnäppchen. Wagner, der im Sommer 2016 für vergleichsweise günstige 2,8 Millionen Euro vom SV Darmstadt in den Kraichgau wechselte, soll eine Summe zwischen 15 bis 18 Millionen Euro in die Kasse spülen.

Wie teuer wird Wagner?

Die TSG, bei denen der Nationalstürmer bis 2020 gebunden ist, haben das Heft des Handeln in der Hand. Eine Ausstiegsklausel scheint es zum jetzige Zeitpunkt nicht zu geben. Ein weiterer Vorteil: Die Bayernliste ist nicht prall gefüllt, außer Wagner soll kein weiterer Akteur im Blickfeld des Rekordmeisters stehen. Die Hoffenheimer können also ganz entspannt bleiben und suchen im Hintergrund bereits nach Ersatz.

Kehrt ein Angreifer in die Bundesliga zurück?

Nach kicker-Informationen könnte Anthony Ujah ein möglicher Nachfolger sein. Der Nigerianer spielt aktuell in China und ist nicht – wie es lange Zeit kolportiert wurde – ablösefrei zu haben. Dies erklärte der 27-Jährige vor einigen Wochen bei einem Deutschlandbesuch. Liaoning Hongyun forderte demnach trotz Abstiegs aus der ersten Liga eine Summe in Höhe von sieben bis acht Millionen Euro.

Ujahs Bundesligabilanz

Ujah kommt in seinen 76 Bundesligaspielen für den FSV Mainz, 1. FC Köln und Werder Bremen auf 23 Treffer und acht Vorlagen. Nach nur einer Saison bei den Hanseaten verließ er den Klub für 11,5 Millionen Euro in Richtung China. Jetzt will er gerne zurück nach Deutschland. Die Kölner und Hannover 96 wurden ebenfalls schon als Kandidaten in den Medien gehandelt.

Über Christopher Michel

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