Bundesliga

Kommt Verratti für 60 Millionen Euro zum FC Bayern?

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München – Marco Verratti ist der wohl wichtigste Spieler im Mittelfeld von Paris St. Germain, hat noch Vertrag bis 2021 und ist fester Bestandteil der Zukunftsplanung des Hauptstadtklubs. Sollten sich die Wege des Italieners und PSG dennoch unerwarteterweise im Sommer trennen, dann könnte die Bundesliga das bevorzugte Ziel des Mannes aus Pescara sein.

Ancelotti als Vorteil im Transferpoker?

Investiert der FC Bayern München im Sommer eine Rekordsumme, um das Karriereende von Xabi Alonso aufzufangen? Wie die Bild berichtet, soll der deutsche Rekordmeister ernsthaftes Interesse an einer Verpflichtung des Pariser Mittelfeldstrategen haben und dafür sogar bereit sein, die vereinsinterne Rekordablöse zu brechen, die Javi Martinez mit seinem Transfer im Jahre 2012 in Höhe von 40 Millionen Euro aufstellte. Im Gespräch sind für Verratti nun 60 Millionen Euro und ein Vierjahresvertrag. Erste Gespräche sollen laut der Zeitung Ende Mai geführt werden. Hauptgrund für die Chance auf die Verpflichtung sei der gute Kontakt zwischen Verratti und Bayern-Trainer Carlo Ancelotti, der ihn zwischen 2012 und 2013 bei Paris trainierte. Verrattis Berater Donato Di Campli sagte über den Spieler und Ancelotti gegenüber der Bild: „Sie haben ein freundschaftliches Verhältnis.“

Auch Sanchez wird heiß gehandelt

Eine Konkurrenz müssten die Münchner im Kampf um den Mittelfeldstar wohl nicht fürchten – die aus der Serie A: „Juventus und Inter befinden sich nicht gerade in der Favoritenrolle. Aktuell gibt es keine Chance, Verratti in die Serie A zurückkehren zu sehen“, zitierte transfermarkt.de unlängst Di Campli mit Bezug auf die italienische Zeitung Calciomercato. Doch Verratti ist womöglich nicht der einzige größere Bayern-Transfer im Sommer, auch Alexis Sanchez könnte den Weg nach München finden. Die Bild berichtet mit Bezug auf die französische Zeitung Le Parisien davon, dass die sportlichen und finanziellen Vorstellungen des Arsenal-Stürmers und der Bayern deckungsgleich seien. Im Gespräch ist eine Ablösesumme von ebenfalls 60 Millionen Euro.

Über Stefan Katzenbach

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