2. Bundesliga

Kostic nach Valencia? HSV will Gehalt sparen

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Der Hamburger SV muss nach dem ersten Abstieg der Klub-Geschichte die Gürtel enger schnallen und Transfersünden der Vergangenheit abarbeiten. Mehrere Großverdiener, die ihre hoch dotierten Verträge selten wert waren, sollen den Klub verlassen. Dazu gehört Filip Kostic, der beim FC Valencia hoch im Kurs stehen soll.

Dies berichtet Sport Bild. Der Serbe habe schon 2016 auf der Liste des spanischen Traditionsklubs gestanden, jedoch sei der Verein nicht bereit gewesen, die Ablösesumme von 14 Millionen Euro hinzulegen, die der HSV an den VfB Stuttgart überwies. Nach dem historischen Abstieg seien die Rothosen nun bereit, ihn für lediglich rund acht Millionen Euro abzugeben, so der Bericht. Bei nur neun Toren in zwei Jahren bei den Hanseaten ist der kräftige Wertverlust für den serbischen WM-Teilnehmer nur logisch.

Becker möchte früh Klahrheit

Neben der Ablöse soll vor allem die Gehaltseinsparung bei Kostic wichtig für den HSV sein, der seinen Etat nachhaltig senken möchte. Um Unruhe zum Saisonstart zu vermeiden, wolle das neue Führungsgespann um Sportchef Ralf Becker und Vorstand Bernd Hoffmann demnach früh klare Verhältnisse schaffen. „Ich arbeite Themen gerne schnell ab, wenn das Ergebnis passt“, wird Becker zitiert. „Wir setzen uns aber nicht unter Druck. Es gilt nicht, alles mit Vollgas zu lösen, sondern mit Vernunft.“ Mit den Verkäufen von Andre Hahn, Christian Mathenia und Luca Waldschmidt hat der HSV dem Vernehmen nach bereits rund achteinhalb Millionen Euro eingenommen. Zudem wurden die Verträge von Großverdienern wie Dennis Diekmeier nicht verlängert.

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