Bundesliga

Kovac: „Haben keinen Stinkstiefel im Team“

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München – Eintracht-Frankfurt-Trainer Niko Kovac hat seine Transfer-Politik gerechtfertigt, die vor allem auf den Einkäufen von ausländischen Talenten beruht.

Relegation als Wettbewerbsnachteil?

„Wir haben uns um deutsche Spieler bemüht, konnten aber finanziell nicht mithalten“, sagte Eintracht-Trainer Niko Kovac bei Sky Sport News HD und erklärte: „Erstens waren wir spät dran, weil wir noch in die Relegation gehen mussten. Da hatten andere Teams einen Wettbewerbsvorteil. Und dann hatten wir eben nicht das finanzielle Budget, um mit den Gehältern mitgehen zu können. Was bleibt dann übrig? Wir müssen dann im Ausland nach Spielern suchen.“

Spieler haben Potenzial für Nationalmannschaft

Dennoch sei er überzeugt, dass sich die Eintracht „gut verstärkt“ habe. „Das sind und waren alles U-Nationalspieler, die auch Potenzial für die A-Nationalmannschaft haben“, sagte Kovac. Er brauche nun Zeit für die Entwicklung der Mannschaft, so Kovac, auch wenn man die selten erhalte im Fußball-Geschäft.

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Profis stammen aus über 20 Nationen

Zu den Transfers zählen unter anderem Omar Mascarell, ehemals Real Madrid, und der Kroate Ante Rebic, der aus Florenz zur Eintracht gewechselt ist. Die zahlreichen unterschiedlichen Nationalitäten – über 20 – im Team sehe er nicht als Problem an, so Kovac weiter. Man frühstücke zusammen, verbringe viel Zeit miteinander und habe eine gute Teamchemie. „Das sind alles charakterlich gute Junges. Wir haben keinen Stinkstiefel im Team“, hob Kovac hervor. Am Samstag startet Frankfurt gegen Schalke 04 in die Bundesliga-Saison.

Über Daniel Michel

Daniel Michel gründete im Dezember 2015 fussball.news. Der Münchner arbeitet seit zehn Jahren als Journalist. Zu seinen Stationen zählen u.a. die Portale von Sport1 und Eurosport. Außerdem war er für Sport-Medien innerhalb der Perform-Group tätig. Er ist Co-Herausgeber einer Buchreihe und Autor eines Buches über den FC Bayern ("Münchens wahre Liebe", riva-Verlag).

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