Bundesliga

Kovac-Nachfolge: Weinzierl, Rose oder Kocak?

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Eintracht Frankfurt steckt mitten im Saison-Endspurt. Als Tabellenfünfter ist in der Bundesliga noch der Einzug in die Champions League möglich, im Halbfinale des DFB-Pokals steht am Mittwoch ein Trip zu Schalke 04 auf dem Programm. Die Verkündung des Wechsels von Erfolgstrainer Niko Kovac zum FC Bayern kommt zur Unzeit. Sportvorstand Fredi Bobic muss sich um Ersatz bemühen. Bild bringt nun drei Namen ins Spiel: Markus Weinzierl, Marco Rose und Kenan Kocak.

Der ehemalige Coach der Königsblauen, Weinzierl, wurde bereits am Freitag von Sky ins Spiel gebracht. Dessen neuer Berater Jürgen Schwab sei ein langjähriger Freund von Bobic, so Bild. Der 43-Jährige ist seit seiner Entlassung auf Schalke arbeitslos, stand im Herbst Medienberichten zufolge vor einem Engagement als österreichischer Nationaltrainer. Beim FC Augsburg hat der ehemalige Profi über Jahre bewiesen, viel aus einer Mannschaft mit begrenzten finanziellen Mitteln herausholen zu können. Auch sammelte er dort und mit den Königsblauen wertvolle Erfahrungen auf internationaler Ebene.

Mutige Lösungen

Rose und Kocak können derweil getrost als mutigere Lösungen beschrieben werden. Ersterer sorgt gerade mit RB Salzburg für Furore, steht im Halbfinale der Europa League. In seinem ersten Jahr als Chef-Trainer auf Erstliga-Niveau überzeugt der gebürtige Leipziger mit großer taktischer Variabilität. Seitdem die Österreicher im Achtelfinale Borussia Dortmund ausschalteten, gilt Rose auch als Außenseiter bei der Trainersuche der Schwarzgelben. Kocak ist in seiner zweiten Saison Chef-Trainer des SV Sandhausen, trotzt beim stolzen Dorfverein einem kleinen Etat. Für den 37-Jährigen wäre die Eintracht ein großer Schritt. Frankfurt würde mit einem Sieg am Samstag bei Bayer Leverkusen in die Champions-League-Ränge springen.

Über Lars Pollmann

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