Bundesliga

Kuranyi: „Ich erwarte Tore von mir“

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München – Um Hoffenheims Sommer-Transfercoup Kevin Kuranyi ist es in letzter Zeit ruhig geworden. Der ehemalige deutsche Nationalstürmer fand sich in letzter Zeit meist auf der Ersatzbank wieder. Kuranyi selbst gibt sich selbstkritisch.

„Es läuft leider nicht so gut, wie ich mir das gewünscht und vorgestellt habe. Ich erwarte Tore von mir“ zeigt sich der Stürmer in der Sport-Bild von sich enttäuscht.

Trainer glaubt an den Angreifer

Doch gerade in dieser für Kuranyi schwierigen Situation stellt sich Trainer Huub Stevens hinter den Ex-Stuttgarter: „Kevin ist einer meiner wichtigsten Spieler im Kader.“ Dennoch erwarte der Niederländer in Zukunft wieder bessere Leistungen: „Ich kenne ihn aus ganz anderen Zeiten, aus seinen sportlich besten. Da erhofft man sich noch das eine oder andere mehr.“

Kuranyi „hält die Mannschaft zusammen“

Verzichten wolle Stevens aber keinesfalls auf den Deutsch-Brasilianer und nennt dabei vor allem Kuranyi’s Mannschaftsdienlichkeit als Grund: „Er ist ein Top-Profi, gibt immer alles und hält die Mannschaft zusammen.“ So wolle Hoffenheims Stürmer das Mannschaftsgefüge stets zusammenhalten und verbessern, wie Stevens erklärt: „Ich sehe, dass er sich kümmert.“

Kevin Kuranyi war vor seiner Zeit in Hoffenheim bereits für den VfB Stuttgart und den FC Schalke aktiv, bevor es ihn nach Russland zu Dynamo Moskau zog. Von dort aus wechselte er im Sommer zur TSG, war aber in dieser Spielzeit noch an keinem Treffer beteiligt.

Über Sebastian Voichtleitner