2. Bundesliga

Kutschke erwartet heißen Empfang in Dresden

am

Stefan Kutschke war bei Dynamo Dresden im vergangenen Jahr einer der Erfolgsgaranten. Der Torjäger traf 16mal und wechselte anschließend für 1,3 Millionen Euro zum FC Ingolstadt. Die Sachsen hatten lange die Hoffnung, ihn fest verpflichten zu können. Da es zwei Versionen rund um den Transfer gibt, ist bei der Begegnung zwischen Dynamo und den Schanzern durchaus mit einigen Pfiffen gegen den 28-Jährigen zu rechnen.

Kutschke selbst gibt sich keinen Illusionen hin und vermutete bei Bild: „Dass ich nicht so empfangen werde, wie früher bei Heimspielen, ist mir klar.“ Die Anhänger haben dem Stürmer den Abgang nach Ingolstadt verübelt, nachdem dieser im April in einem Interview sagte: „Ich war bei vielen Vereinen und bin froh, dass ich angekommen bin. Ich will gar nichts Exotisches mehr. Dresden spielt für mich die größte Rolle.“

Kutschke hat Verein viel zu verdanken

Ob ein Wechsel zu den Schanzern als exotisch gilt oder nicht, ist Definitionssache. An diesen Worten wurde Kutschke gemessen, weshalb Beschwichtigungen oder Erklärungen über die Gründe untergingen. Der Stürmer selbst hielt sich vor dem direkten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften zurück: „Ich habe dem Verein und besonders Sportdirektor Ralf Minge viel zu verdanken. Deshalb werde ich nie ein schlechtes Wort über Dynamo und meine Zeit dort verlieren.“

Eine Jubelorgie vor dem K-Block ist ausgeschlossen

Was sollte passieren, wenn er tatsächlich sein zweites Saisontor vor der Fankurve erzielt? Da, wo die treuesten Anhänger stehen und wahrscheinlich noch etwas lauter pfeifen werden? „Bevor ich mir darüber Gedanken mache, muss es erstmal soweit kommen“, wiegelte Kutschke ab. Eine Jubelorgie vor dem K-Block – da wo die Anhänger am lautesten sind – schloss er natürlich komplett aus: „Das es das nicht geben wird, ist wohl jedem klar!“

Über Christopher Michel

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.