2. Bundesliga

Lakic: Enttäuschung über FCK

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München – Nach seiner Suspendierung bei Zweitligist SC Paderborn hat Srdjan Lakic jetzt erstmals über die Gründe für seinen Wechsel vom 1. FC Kaiserslautern zu den Ostwestfalen im Januar 2015 gesprochen. Und dabei zeigt er seine Enttäuschung gegenüber den Verantwortlichen im Klub.

Ziel war der Aufstieg in die Bundesliga

„Ich bin damals zurück in die Zweite Liga gewechselt, weil ich mit dem FCK wieder erstklassig spielen wollte“, sagt der 32 Jahre alte Stürmer im Gespräch mit fussball.news und fügt an: „Das war der einzige Grund, warum ich von Eintracht Frankfurt zurückgekehrt bin nach Kaiserslautern. Aber einige Leute haben mir einige Sachen versprochen und sich nicht daran gehalten, sie haben ihre Motive geändert.“ Er habe da gemerkt, „dass das Ziel Aufstieg sehr gefährdet ist. Deshalb habe ich mich in dieser Geschichte nicht mehr gesehen.“

Rückkehr zum FCK im Januar 2014

Lakic war im Januar 2014 zum FCK zurückgekehrt, um im Aufstiegsrennen den Pfälzern mit Toren zu helfen. Jedoch reichte es nur zu Platz 4. In der Saison darauf verließ Lakic im Januar 2015 die Pfälzer in Richtung des damaligen Bundesligisten SC Paderborn. Die Ostwestfalen stiegen ab, Kaiserslautern wiederum ließ sich auf der Ziellinie den Aufstiegsplatz entreißen.

„Rückkehr nicht realistisch“

In dieser Saison nun steht der FCK nur im Tabellen-Mittelfeld der Zweiten Liga, so dass Lakic sagt: „Man sieht jetzt, wo der Klub in der Tabelle steht. Man soll im Fußball niemals nie sagen, aber ich denke, dass eine Rückkehr nicht realistisch ist.“ Der Verein und die Stadt werden aber immer einen besonderen Platz im Herzen des Kroaten haben, betont er. „Kaiserslautern liebt mich und ich liebe Kaiserslautern, das wird sich nicht ändern. Aber die Zeit dort ist leider vorbei. Man muss im Leben manche Dinge erkennen – und das habe ich im Januar 2015“, so Lakic.

Die erste Periode in Kaiserslautern war für Lakic deutlich erfolgreicher verlaufen. Zwischen 2008 und 2011 stieg er mit dem FCK in die Bundeslig auf.

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Über Reinhard Franke

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