Interview am Morgen

Lauth: „1860 war wie meine zweite Familie“

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München – Benny Lauth ist zurück. Aber nicht auf dem Rasen, sondern zurück in der Heimat. Der 34-Jährige beendete im Sommer seine Laufbahn als Fußball-Profi, kehrte nach München zurück und plant nun die Karriere nach der Karriere. Seine große Liebe zu seiner aktiven Zeit war nur ein Verein: 1860 München. Für die „Löwen“ spielte Lauth von 2001 bis 2004 und von 2008 bis 2014. Insgesamt in 271 Pflichtspielen trug der Stürmer das Trikot des Traditionsvereins und erzielte 93 Treffer.

Seine anderen Stationen als Fußballer hießen in Deutschland Hamburger SV, VfB Stuttgart – mit dem er 2007 deutscher Meister wurde – und Hannover 96. In der Saison 2014/2015 stand Lauth zudem noch beim ungarischen Erstligisen Ferencvaros Budapest unter Vertrag und gewann den nationalen Pokal-Wettbewerb. Im Interview mit fussball.news spricht der ehemalige Nationalspieler, der 2016 zum zweiten Mal Vater wird, über seine Karriere.

fussball.news: Mit dem VfB Stuttgart wurden Sie unter Trainer Armin Veh 2007 Deutscher Meister.

Lauth: Das Jahr war klasse. Ich glaube, es gab keinen Tag, wo es nicht perfekt lief. Es war ein besonderes Jahr, wo alles gepasst hat, inklusive der Meisterschale am Ende. Das Pokalfinale haben wir leider nicht gewonnen, aber sowas bleibt natürlich unvergesslich.

fussball.news: Abschließende Frage: Wie sehen Sie den seit Jahren kriselnden VfB?

Lauth: Dem VfB geht es ähnlich wie dem HSV. Ich bin natürlich viel zu weit weg, um da Einblicke zu haben. Man darf auch nicht vergessen, dass es inzwischen Vereine wie Augsburg oder Mainz gibt, wo hervorragend gearbeitet wird. Von der Jugend bis hin zu den Profis hat das alles Hand und Fuß. Und die überholen dann plötzlich die großen Traditionsvereine.

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Das nächste „Interview am Morgen“ folgt am Mittwoch den 6.1.2016

Über Reinhard Franke

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