Bundesliga

Kießling: Die Leidensgeschichte begann in Lissabon

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München – Die Leidensgeschichte von Stefan Kießling nimmt derzeit kein Ende. In einem Interview hat er nun offen über seine Probleme gesprochen.

Helmes macht Mut

Patrick Helmes musste einst mit 31 Jahren seine Profi-Karriere vorzeitig wegen schweren Hüftproblemen beenden. Kießling ist mit Helmes gut befreundet. „Wir haben uns geschrieben. ‚Du bist ein anderer Typ als ich‘, hat Pat mir Mut gemacht. Bei ihm war die Sache mit einem Knorpel-Schaden in der Hüfte auch anders als bei mir“, machte sich Kießling im Gespräch mit der Bild-Zeitung Mut.

„Ich nehme mir die Zeit“

An das Karriereende denkt der 32-jährige Spieler von Bayer 04 Leverkusen allerdings noch nicht. „Ich mache mir keine Gedanken übers Aufhören, mir geht‘s ums Zurückkommen. Ich gehe davon aus, wieder bei uns im Stadion aufzulaufen“, sagte der Stürmer. Eine Prognose will er aber nicht abgeben. „Ich nehme mir die Zeit, um gesund zu werden. Der Verein unterstützt mich dabei in allem. Es kommt nicht auf eine Woche oder einen Monat an“, stellte Kießling fest.

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„Muss schmerzfrei sein“

Die Probleme begannen mit einem Europa-League-Spiel bei Sporting Lissabon. „Ich habe einen Schlag in die Hüfte gekriegt. Das war der Knackpunkt. Mit dem Rücken hatte ich ja immer zu tun. Aber nach dem Sporting-Spiel war etwas anders. Ich hatte das Gefühl, als wäre alles aus der Seite geknallt. Seither habe ich Alltagsschmerzen – das ist nicht schön“, sagte der 32-Jährige, der bald wieder ins Training einsteigen möchte. „Montag versuche ich mit dem Aufbau zu beginnen, vielleicht kann ich Mittwoch ins Lauf-Training einsteigen. Aber ich muss schmerzfrei sein. Sonst geht es nicht“, so der Familienvater.

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