Bundesliga

Mainz legt Vergütung von Präsident Strutz offen

am

München – Verdient der Präsident von Mainz 05 zu viel? In den letzten Wochen entstand eine Diskussion um die Vergütung von Harald Strutz und die Frage, ob er als Ehrenamtlicher eine zu hohe Aufwandsentschädigung erhält. Der FSV hat nun die Zahlungen an Strutz offen gelegt.

Kanzlei prüfte Rechtmäßigkeit

Im Fall von Harald Strutz ging es neben der Aufwandsentschädigung, die er vom Verein erhält auch um sein Honorar für seine Rechtsberatung. „Der Vorstand des 1.FSV Mainz 05 hat dies zum Anlass genommen, die Frankfurter Wirtschaftskanzlei TaylorWessing mit der Prüfung dieses Sachverhaltes und der Erstellung eines Kurzgutachtens zu beauftragen“, schreibt der Verein auf seiner Homepage.

Offenlegung für mehr Transparenz

Die Prüfer kommen zu dem Ergebnis, dass sowohl die Aufwandsentschädigung in Höhe von 9000 Euro im Monat als auch die 14.000 Euro monatlich für die Rechtsberatung zulässig sind.Auch die 2000 Euro pro Monat für die anderen ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder seien in Ordnung. Mit der Offenlegung will der Bundesligist seinen Mitgliedern mehr Transparenz bieten.

Umsatz übersteigt 100 Millionen Euro

Der Vorstand sei sich seit geraumer Zeit darüber einig, dass auch die Führungsstruktur des Clubs angepasst werden sollte, heißt es weiter in dem Schreiben. Derzeit werde ein Konzept für eine Reform der Führungsstruktur des Vereins ausgearbeitet, welches  auch ein Kontrollgremium beinhalten wird. Hierüber werden die Mitglieder diskutieren und entscheiden. Zudem gab der Klub bekannt, dass er im laufenden Geschäftsjahr erstmals mehr als 100 Millionen Euro Umsatz machen wird.

[dppv_emotions]

Über Carsten Ruge

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.