Bundesliga

Martin Kind überrascht von Rücktritt

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München – Am Montag nach dem letzten Spiel der Hinrunde hat Michael Frontzeck selbst die Reißleine gezogen und ist als Trainer von Hannover 96 zurückgetreten. Auf Tabellenplatz 17 gab der 51-Jährige auf. Für Vereinschef Martin Kind kam die Entscheidung unerwartet. Der Vereinsboss muss über die Weihnachtstage einen neuen Verantwortlichen für die Mannschaft finden.

Kind überrascht

„Geschäftsführer Martin Bader und ich sind am Montagmorgen von Michaels Rücktrittsentscheidung überrascht worden“, äußerte sich Kind im Gespräch mit Sport1 und fügte an: „Ihm hat das Vertrauen der Öffentlichkeit, der Fans und auch der lokalen Presse gefehlt.“

Die Verantwortlichen hatten dem Trainer stets den Rücken gestärkt. „Es war geplant, die Gespräche nach dem Ende der Hinrunde zu vertiefen und danach eine Entscheidung zu treffen.“ Der Klubchef wird in der Winterpause viele Gespräche führen. Nicht mit Frontzeck, dafür mit möglichen Nachfolgekandidaten.

Nachfolger wird gesucht

Ein geeigneter Mann für die Trainerbank bei 96 sei noch nicht in Sicht. „Das Profil des neuen Trainers ist noch nicht verabschiedet. Er muss jedoch ein erfahrener Bundesliga-Trainer sein. Aktuell sondieren wir den Markt“, hat Kind erste Vorstellungen vom neuen Übungsleiter. Gehandelt werden Jos Luhukay, Jens Keller und Mirko Slomka. Der vor kurzer Zeit bei der TSG Hoffenheim entlassene Markus Gisdol soll kein Thema sein.

Michael Frontzeck glaubt derweilen an den Klassenerhalt der Niedersachsen. Zur News.

Über Maximilian Riepenhof

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