Nationalmannschaft

Medien: Löw nominiert Younes und Demirbay

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München – Bundestrainer Joachim Löw gibt am Mittwoch-Mittag den vorläufigen Kader für den Confed Cup (17. Juni bis 2. Juli) bekannt. Zahlreiche Talente sollen dabei mit nach Russland fahren.

Gomez hat Stammplatz sicher

Wie die Bild erfahren haben will, soll es dabei einige Überraschungen im Aufgebot geben. Routinier Mario Gomez sei im Sturm gesetzt, Dortmundas Marco Reus werde fehlen, da er sich regenerieren wolle. Statt Reus soll zur Überraschung vieler Beobachter Hoffenheims Kerem Demirbay in den Kader rücken. Vor dem Sommer 2016 war Demirbay meist als Leihspieler in der 2. Liga unterwegs, Stammverein Hamburger SV befand ihn für nicht Bundesliga-tauglich. Doch der frühere Schalker Jugendspieler trumpfte nun in Hoffenheim auf, dem Offensiv-Akteur winkt mit der TSG die Champions League – und im Sommer offenbar die Reise nach Russland.

Younes punktet mit Ajax

Eine noch größere Überraschung dürfte die Nominierung von Amin Younes sein. Der Flügelstürmer steht mit Ajax Amsterdam im Finale der Europa League – der 23-Jährige durchlief die Jugendabteilung in Gladbach und spielte bis 2015 auch für den 1. FC Kaiserslautern, dann zog es Younes in die Niederlande und er schien nicht mehr Top-Niveau erreichen zu können. Nun hat sich Younes offenbar auf Top-Level zurückgespielt. Wieder enttäuscht sein dürften dagegen die Stürmer Lars Stindl und Sandro Wagner. Trotz bester Leistungen dürften der Gladbacher und der Hoffenheimer Top-Scorer bei Löw außen vor bleiben.

Über Daniel Michel