Bundesliga

Medien: Schröder-Abgang nimmt konkrete Formen an

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Am Samstag durfte der FSV Mainz 05 nach geglücktem Klassenerhalt durchatmen. Die nächste große Aufgabe steht aber bereits vor der Tür: Sportvorstand Rouven Schröder wird den Klub höchstwahrscheinlich in diesem Sommer verlassen.

Schröder sieht seine Zukunft trotz Vertrags bis 2020 nach Bild-Informationen nicht mehr in Mainz. Er will die Rheinhessen offenbar unabhängig davon, ob der Hamburger SV in verpflichten will, verlassen. Beim HSV gilt der 42-Jährige als Topfavorit für den Posten Sportvorstands, er könnte bei Verpassen der Relegation gegen Holstein Kiel bereits in der kommenden Woche einen Kontrakt unterschreiben.

Schröder in Mainz nicht mehr unumstritten

Die finalen Gespräche sollen erst nach dem letzten Saisonspiel stattfinden, die Weichen für einen Wechsel sind aber gestellt. Schröder selbst ist bei den Mainzern nicht mehr unumstritten. Er übernahm das Amt von Christian Heidel und konnte im ersten Jahr mit guten Transfers und dem aus Sicht der 05er sehr cleveren 17-Millionen-Euro-Verkauf von Jhon Cordoba an den 1. FC Köln überzeugen. In der zweiten Saison lag Schröder bei den Planungen aber häufiger daneben, einzig Abdou Diallo gilt als Topeinkauf. Zudem nervten in die ständigen Reibereien mit dem Aufsichtsrat, das generelle Führungschaos im Klub ging auch an ihm nicht spurlos vorbei.

Über Christopher Michel

Christopher Michel arbeitet hauptberuflich als Journalist und ist u.a. für die Sportabteilung des Hessischen Rundfunks tätig. Für fussball.news ist er insbesondere als Reporter vor Ort für Eintracht Frankfurt, Mainz 05 und die deutsche Nationalmannschaft zuständig. Er ist Autor eines Buches über Eintracht Frankfurt ("Launische Diva", riva-Verlag), das hier bestellt werden kann: https://bit.ly/2J6EynZ

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