Bundesliga

Medien: Zweifel an Bruchhagen werden laut

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Führt Heribert Bruchhagen den Hamburger SV als Vorstandschef in die Zukunft? Die Zweifel in den Gremien scheint zu wachsen. Der 69-Jährigen sieht sich den Vorwürfen ausgesetzt, die ihn auch am Ende bei Eintracht Frankfurt entgegen geworfen wurden.

Als Bruchhagen die Eintracht im Jahr 2003 übernommen hatte, lag der Klub vor allem wirtschaftlich gesehen am Boden. Der Ostwestfale verpasste dem Klub ein neues Gesicht, er sorgte für Ruhe und Ordnung im finanziellen Bereich. Die Frankfurter waren fortan ein kerngesunder Klub, der ohne Auflagen die Lizenz erhielt und sich inzwischen unter Sportvorstand Fredi Bobic und Trainer Niko Kovac auf einer anderen Ebene bewegt.

Bruchhagen hat den Klub beruhigt, aber…

Und hier liegt das große Problem bei der Personalie Bruchhagen. Manch eine böse Zunge im Umfeld der Hessen munkelt: Wäre er heute noch Vorstandschef am Main, würde der aus der Arbeitslosigkeit verpflichtete Sejad Salihovic heute am Main kicken. Keine Zweifel: Bruchhagen hat die Geschicke des HSV in einer schwierigen, hektischen Situation übernommen und den Klub beruhigt. Trainer Markus Gisdol wurde gestärkt, ebenso Sportdirektor Jens Todt. Zudem saßen die Wintertransfers, vor allem Kyriakos Papadopolous stach heraus.

… der Aufsichtsrat ist nicht handlungsfähig

Inzwischen ist sie aber wieder da: Die gewisse Unruhe in Hamburg. Der Aufsichtsrat ist aktuell nicht handlungsfähig, mit Karl J. Pojer und Jens Luther sind zuletzt zwei hochrangige Kandidaten für das Gremium abgesprungen. Doch nur ein neuer Aufsichtsrat hat die Macht, über die Zukunft von Bruchhagen, dessen Vertrag 2018 zwar endet, für beide Seiten jedoch eine Option beinhaltet. Bis Weihnachten sollen fünf Kandidaten vorgestellt werden, im Optimalfall soll der neue Aufsichtsrat im Februar bestimmt werden.

Zweifel an Bruchhagen in den Gremien

Senken oder heben sie die Daumen bei der Personalie Bruchhagen? Auch in Hamburg scheint die Meinung vorzuherrschen: Stabilisieren ja – nach vorne bringen und weiterentwickeln nein! Die Forderung nach kicker-Informationen: Der Neuanfang auf Führungsebene sollte ohne den aktuellen Klubboss vonstatten gehen.

Über Christopher Michel

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