Bundesliga

Meier plant Comeback – und kämpft für seinen Traum

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München – Wird Alex Meier bis zum DFB-Pokal-Finale gegen Borussia Dortmund wieder fit? Der schmerzlich vermisste Torjäger von Eintracht Frankfurt kämpft für seinen großen Traum und will in dieser Woche ins Mannschaftstraining einsteigen. Wird es sein letztes großes Spiel für die Hessen?

Hartnäckige Fersen-Verletzung auskuriert

Meier musste nach einer Entzündung unter der rechten Ferse fast zwei Monate pausieren. Physiotherapeut Björn Reindl und Osteopath Thorsten Ammann behandelten den 34-Jährigen täglich, sogar in einer Kältekammer bei minus 156 Grad wollte er die Schmerzen gelindert bekommen. Am Sonntag trainierte der Torjäger der Frankfurter Eintracht nur wenige Kilometer entfernt vom Stadion geheim in Neu-Isenburg.

Härtetest für Meier

Zusammen seinem vertrauten Physiotherapeut Uwe Eplinius, Sportwissenschaftler Jonas Rath und Kumpel Jean Parizon, früher Torwart beim FSV Frankfurt, wurde intensiv am Comeback gefeilt. Hütchen-Parcours, Kopfbälle, Torschüsse – Meier war mächtig gefordert.

Meier vor Rückkehr ins Mannschaftstraining

„Bei manchen Bewegungen zieht es noch etwas. Aber ich merke auch, wie es von Tag zu Tag besser wird. Ich hoffe, dass es sich so stabilisiert, dass ich Dienstag oder Mittwoch ins Training einsteigen kann“, sagte er gegenüber Bild. Die Bundesligapartie am Sonntag gegen RB Leipzig spielt dabei keine Rolle für Meier: „Am 27. Mai im Finale dabei zu sein, das wäre ein Traum.“

Pokalfinale – und dann Abgang aus Frankfurt?

Wird die Begegnung gegen Borussia Dortmund das letzte Spiel im Trikot der Frankfurter für den Kapitän nach 13 Jahren? Er erlebte unter Trainer Niko Kovac eine schwierige Spielzeit und musste sich häufiger mit einem Platz auf der Bank anfreunden. Für Meier keine leichte Situation. Über einen Sommertransfer in die USA oder gar nach China wird schon länger spekuliert.

Über Norman Lauer

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