Bundesliga

Meier über Nicht-Berücksichtigung im Finale: „enttäuscht und traurig“

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Trotz seines Legendenstatus bei Eintracht Frankfurt, nominierte Trainer Niko Kovac Stürmer Alexander Meier nicht für das DFB-Pokalfinale. Eine enttäuschende Situation, wie der 35-Jährige verrät.

Drei Minuten reichten Frankfurts Alexander Meier bei seinem Comeback am 33. Spieltag der abgelaufenen Saison, um sein erstes Saisontor zu schießen. Der 35-Jährige fehlte aufgrund Knöchelverletzung die bis dahin komplette Spielzeit, meldete sich aber eindrucksvoll zurück. Sein Treffer reichte jedoch nicht für einen weiteren Bundesliga-Einsatz und auch nicht für eine Kader-Nominierung für das DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München (3:1). „Ganz überraschend war es nicht, weil ich auch in Schalke nicht dabei war, deshalb habe ich so was befürchtet. Aber natürlich war ich enttäuscht und traurig“, erzählte der Mittelstürmer BILD.

Pokalübergabe eine schöne Wertschätzung

Zwar musste Meier im Finale auf der Tribüne sitzen, nach dem Sieg hatte er allerdings die Ehre, den Pokal zusammen mit Kapitän David Abraham gemeinsam in die Höhe zu strecken. „Der Trainer hatte mir schon am Mittag in unserem Gespräch gesagt, dass ich selbstverständlich die Übergabe gemeinsam mit David mache. Ich wäre nicht böse gewesen, wenn nicht. Aber das ist natürlich eine schöne Wertschätzung“, verriet Meier.

Feier in Frankfurt bleibt unvergessen

Auf die Feiereien in Berlin folgte der Empfang in Frankfurt, bei dem 50.000 Anhänger die Mannschaft bejubelt haben. Auch Alex Meier wurde dazu gedrängt, auf dem Balkon des Rathauses eine kleine Ansprache zu halten. „Es war mir ein bisschen unangenehm, ich bin ja nicht so der Mensch, der groß Reden schwingt. Außerdem war ich einfach nur geplättet von den vielen Mensch, von diesem Gänsehaut-Empfang. Mit so was habe ich echt nicht gerechnet. Diese Bilder sind für immer in meinem Kopf gespeichert“, so der 35-Jährige. Der Vertrag von Meier läuft im Sommer aus, es wird seine letzte Spielzeit im Trikot der „Adler“ gewesen sein.

Über Marc Schwitzky

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