Bundesliga

Mintzlaff rechnet mit Leipzigs Kritikern ab

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München – Abrechnung mit den Kritikern: Leipzigs Fußball-Boss Oliver Mintzlaff hat seinem Ärger mit deutlichen Worten Luft verschafft.

„Haben immer auf Nachhaltigkeit gesetzt“

„Wir haben immer auf Nachhaltigkeit gesetzt, auch schon als wir in der vierten oder dritten Liga gespielt haben. Und vor der Saison haben wir auch nicht gesagt, wir stellen eine Mannschaft zusammen, die die Champions League direkt erreicht“, sagte der 41-Jährige in der Bild. Mintzlaff sieht den Erfolg seines Teams als nicht genug gewürdigt an: „Wir haben die jüngste Mannschaft der Liga und sicherlich die Unerfahrenste, was die Bundesligaspiele betrifft. Viele haben ja vor der Saison gesagt, wir werden Topspieler kaufen und 150 oder 200 Mio Euro ausgeben. Alles Schwachsinn. Wir haben uns klare Leitplanken gesetzt und diese eingehalten.“

„Haben Historisches erreicht“

Gar nicht mehr hören kann der Leipziger das Thema „Fehlende Tradition“ beim Red-Bull-Klub. „Tradition ist für mich, wenn zu Weihnachten der Rinderbraten auf dem Tisch steht. Und nicht, wenn mir ein Promille der Fußballfans, gern vermummte 18 bis 25-jährige die sich nicht benehmen können, etwas über Tradition erzählen wollen“, sagte Mintzlaff. „Wir haben was Historisches erreicht. Und Klischees wie Geld, Tradition und Abneigung gehören der Vergangenheit an. Dass hat auch der Letzte kapiert, wenn er es denn gedanklich zulässt“, so der 41-Jährige weiter.

Leistungsträger sollen bleiben

Auch zu möglichen Abgängen im Sommer hat der Geschäftsführer eine klare Ansage parat: „Wir haben Spieler wie Naby Keita nicht verpflichtet, um sie ein Jahr später wieder zu verkaufen. Die Jungs können jetzt hier in der Champions League den nächsten Schritt machen. Es wird uns kein einziger Leistungsträger verlassen“, verkündete er

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