Bundesliga

Mitspieler bedauern möglichen Aigner-Wechsel

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München – Der Wechsel von Stefan Aigner zurück in die Heimat zu 1860 München nimmt immer konkretere Formen an. Thomas Eichin, neuer Geschäftsführer der Löwen, ist ab 1. August offiziell beim Zweitligisten angestellt und somit unterschriftsberechtigt. Der Deal soll dann über die Bühne gehen – sehr zum Ärger der Frankfurter Teamkollegen.

Aigner soll Drei-Jahres-Vertrag bei 1860 erhalten

Die Eintracht benötigt dringend Geld, um neue Innenverteidiger verpflichten zu können. Für Haris Seferovic oder Luc Castaignos, von denen mindestens einer verkauft werden sollte, bietet sich aktuell kein Markt. Für Aigner allerdings schon, im Gespräch sind ein Drei-Jahres-Vertrag und rund drei Millionen Euro Ablöse.

Meier und Flum bedauern möglichen Abgang

Alex Meier würde den Abgang bedauern und sagte bei Bild: „Es wäre menschlich und fußballerisch eine Katastrophe für uns! Aiges ist ein Typ.“ Der Kapitän der Hessen fügt allerdings an: „Wenn er nach Hause will, wünsche ich ihm auch da alles Gute.“ Johannes Flum, der mit dem 28-Jährigen bei Auswärtsspielen das Zimmer teil, schlägt in die gleiche Kerbe: „Ich habe ihn jetzt drei Jahre erlebt: Ein Super-Fußballer. Eine Identifikationsfigur und eine Art Publikums-Liebling. Ich hoffe, er bleibt.“

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Aigner kein unumstrittener Leistungsträger mehr

Unter Niko Kovac gehörte Aigner nicht mehr zu den unumstrittenen Leistungsträgern. Der Blondschopf baute in der letzten Saison merklich ab und überzeugte erst im Endspurt mit zwei wichtigen Treffern gegen den SV Darmstadt 98 (2:1) und Borussia Dortmund (1:0). Mit Danny Blum und Ante Rebic wurden bereits zwei Akteure verpflichtet, die beide Flügel besetzen können. Ein Abgang wäre für die Hessen somit durchaus verkraftbar.

Über Christopher Michel

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