Bundesliga

Möglicher Transfer von di Santo: Schalke-Macher uneins?

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Schalke 04 möchte dem Vernehmen nach auch in dieser Spielzeit mit einer vergleichsweise kleinen Gruppe arbeiten, obwohl den Königsblauen nach drei Jahren Abstinenz die Rückkehr in die Champions League geglückt ist. Zu den Verkaufskandidaten gehört wohl Franco di Santo.

Wie die Bild-Zeitung nun berichtet, sind Manager Christian Heidel und Trainer Domenico Tedesco allerdings noch nicht auf einer Wellenlänge, was den möglichen Abgang des Argentiniers anbelangt. Heidel bringe demnach die finanziellen Argumente ins Spiel, Tedesco die sportlichen. Der 29-Jährige gilt als Großverdiener, soll auf Schalke rund vier Millionen Euro pro Jahr kassieren. Mit 2019 auslaufendem Vertrag wäre nur diesen Sommer noch eine nennenswerte Ablösesumme zu erzielen.

Tedesco plant ihn mit ein

Tedesco plane di Santo jedoch taktisch derzeit noch voll ein. Am Argentinier schätze er vor allem seine Fähigkeiten im Anlaufverhalten beim Stören des gegnerischen Aufbauspiels. Dabei scheint der Erfolgscoach in Kauf zu nehmen, dass ihm die Torgefahr im Vergleich zu anderen Schalkern abgeht. In drei Jahren bei den Knappen war di Santo in 83 Pflichtspielen an lediglich 18 Treffern beteiligt. Möglich sei, so der Bericht, dass Schalke den 29-Jährigen ziehen lässt und einen auch im Unterhalt günstigen Stürmer mit ähnlichen Brecher-Qualitäten verpflichtet. Im Angriff steht Tedesco mit Guido Burgstaller, Breel Embolo, Steven Skrzybski, Cedric Teuchert und Königstransfer Mark Uth in jedem Fall schon jetzt hochwertige Alternativen zur Verfügung.

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