2. Bundesliga

Müller kritisiert Trainer Titz

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Nicolai Müller hat den Hamburger SV ablösefrei in Richtung Eintracht Frankfurt verlassen. Hätten die Hanseaten den 30-jährigen trotz Abstiegs halten können? Er hatte kritische Worte für Trainer Christian Titz parat.

„Titz hat nie ein Wort mit mir geredet, er hat mich kein einziges Mal auf meine Zukunft angesprochen“, sagte Müller gegenüber Bild. Die schwere Kreuzbandverletzung am rechten Knie hat für den Außenbahnspieler alles verändert. Am ersten Spieltag erzielte er den Siegtreffer gegen den FC Augsburg bereits nach fünf Minuten und verletzte sich anschließend beim „Hubschrauber-Jubel“. Er sammelte danach nur noch elf weitere Einsatzminuten – am 33. Spieltag bei der 0:3-Niederlage in Frankfurt.

Zukunft war bereits geklärt

Müller ließ durchblicken, dass vor der Partie gegen die Fuggerstädter in Sachen Zukunft bereits alles geklärt gewesen sei: „Mein Berater, Jens Todt und ich hatten gute Gespräche, alle Seiten waren zufrieden und ich sollte am kommenden Dienstag nur noch unterschreiben.“ Danach aber hatten die Verantwortlichen Zweifel: „Der Aufsichtsrat hatte dabei sicherlich einen entscheidenden Anteil.“ Der ehemalige Nationalspieler kapselte sich anschließend ab: „Als ich gemerkt habe, dass es nicht mehr wirklich weitergeht, habe ich die Sache für mich erst einmal abgehakt und mich auf meine Reha konzentriert.“

Über Christopher Michel

Christopher Michel arbeitet hauptberuflich als Journalist und ist u.a. für die Sportabteilung des Hessischen Rundfunks tätig. Für fussball.news ist er insbesondere als Reporter vor Ort für Eintracht Frankfurt, Mainz 05 und die deutsche Nationalmannschaft zuständig. Er ist Autor eines Buches über Eintracht Frankfurt ("Launische Diva", riva-Verlag), das hier bestellt werden kann: https://bit.ly/2J6EynZ

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