Bundesliga

Nach Kauczinski-Entlassung: Sind das die drei Trainer-Kandidaten für die Schanzer?

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München – Nach zwei Punkten in zehn Spielen hat sich der FC Ingolstadt hat sich am Sonntagvormittag von Trainer Markus Kauczinski getrennt. Nun beginnt die Suche nach einem Nachfolger – drei mögliche Kandidaten:

Gärtner: Neuanfang ist das Beste für FCI

„Wir haben die Arbeit der vergangenen vier Monate gemeinsam mit Markus analysiert. Heute sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es für den FC Ingolstadt 04 das Beste ist, einen Neuanfang zu machen“, sagte Ingolstadt-Geschäftsführer Harald Gärtner und ergänzte: „Diese Entscheidung fiel uns sehr schwer, da wir Markus Kauczinski nicht nur für seine Qualitäten als Trainer, sondern auch menschlich sehr schätzen.“ Kauczinski selbst sagte: „Ich bedanke mich herzlich bei den Verantwortlichen, der Mannschaft, den Mitarbeitern und Fans für das Zusammenstehen in den vergangenen Monaten. Leider haben wir es nicht geschafft, auf dem Platz die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.“

Nun sucht Ingolstadt einen Nachfolger – drei Namen kursieren bereits in den Medien.

Michael Henke war bis Sommer Assistenztrainer beim FC Ingolstadt. Nun kümmert er sich bislang um den Ausbau der internationalen Beziehungen der Schanzer. Henke holte einst mit Cheftrainer Ottmar Hitzfeld zwei Mal die Champions League – ein Mal mit Borussia Dortmund, ein Mal mit Bayern München. 2005 war er kurzzeitig Cheftrainer des 1. FC Kaiserslautern, nach viel Pech und in der Folge schlechten Ergebnisse wurde er entlassen. Es heißt, Henke würde bei einem passenden Angebot es gerne nochmal als Chefcoach probieren.

Als Ralph Hasenhüttl im Sommer den FC Ingolstadt Richtung Leipzig verließ, war in den Medien auch der Name von Mehmet Scholl als möglicher Nachfolger gefallen. Der Ex-Bayern-Profi und heutige TV-Experte kennt Ingolstadt-Sportchef Thomas Linke aus erfolgreichen Tagen in München. Aber: Der FCI sucht wohl einen erfahrenen Bundesliga-Trainer.

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Im Sport1-Doppelpass wurde auch der Name von Jos Luhukay in Umlauf gebracht. Der Niederländer quittierte zu Beginn der Saison bei Zweitligist VfB Stuttgart aufgrund von Differenzen mit der Klubführung den Dienst. Luhukay hat aber in Augsburg, Berlin oder auch Gladbach bereits nachgewiesen, dass er sich im Bundesliga-Geschäft mit „Underdogs“ behaupten kann.

Über Daniel Michel

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