Bundesliga

Nach missglückter Generalprobe – Hecking und Eberl reden sich in Rage!

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München – Generalproben sind eigentlich dazu da, um für die Premiere Selbstvertrauen zu tanken. Im Fall von Borussia Mönchengladbach ging dies beim Telekom-Cup gründlich schief, was Trainer Dieter Hecking maßlos erzürnte.

„Leistung unter aller Sau“

Bei den Niederlagen gegen Fortuna Düsseldorf (0:2) und den FSV Mainz 05 (0:1) offenbarten die Gladbacher eklatante Schwächen – und so brachte besonders die Art und Weise der Niederlagen Trainer Dieter Hecking in Rage. Der Bild sagte er: „Es gab in der Kabine ein paar eindringliche Worte an die Mannschaft. Da müssen wir nicht rumeiern: Das war naiver Fußball!.“ Hecking zeigte sich von seiner neuen Mannschaft negativ überrascht: „Ich konnte mir nicht vorstellen, dass die Mannschaft noch mal so ein Spiel wie gegen Fortuna abliefert.“

Eberl: „Leistung unter aller Sau“

Ähnlich erging es Manager Max Eberl, der die aktuelle Arbeit bei den „Fohlen“ zwar noch nicht in Frage stellen wollte, für die Leistung aber ebenfalls deutliche Worte fand: „Es ist noch zu früh, um nach diesem Turnier alles in die Tonne zu kloppen. Aber gegen Düsseldorf war unsere Leistung unter aller Sau.“

Hecking fordert Reaktion

Die Vorzeichen für das Spiel beim SV Darmstadt 98 (Samstag 15.30) stehen also alles andere als gut, auch wenn Dieter Hecking auf eine Leistungssteigerung in der Traingswoche hofft und dabei auch auf den Faktor Zeit setzt: „Die Mannschaft hat mir ihr zweites Gesicht gezeigt. Aber wir haben jetzt eine Woche Zeit, das aus den Beinen zu schütteln.“ Individuelle Schuldzuweisungen vermied der Trainer in der Analyse, so sei Neuzugang Timothee Kolodziejczak, der an zwei der drei Gegentreffer beteiligt war, keinesfalls alleiniger Schuldiger der Misere: „Kolo weiß selber, dass diese Dinge in der Bundesliga bestraft werden. Aber er hat nicht als einziger gepatzt.“

Über Stefan Katzenbach

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