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Nach verpasster WM-Quali: Ventura denkt noch nicht an Rücktritt

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Trotz der missglückten Qualifikation für die Fußball-WM 2018 denkt Italiens Nationaltrainer Gian Piero Ventura (noch) nicht an einen Rücktritt.

Trotz der missglückten Qualifikation für die Fußball-WM 2018 denkt Italiens Nationaltrainer Gian Piero Ventura (noch) nicht an einen Rücktritt. „Ich habe noch nicht mit dem Verbandspräsidenten Carlo Tavecchio gesprochen. Es kommt nicht auf mich an, ich bin nicht die Person, die diese Entscheidung zu treffen hat“, sagte der 69-Jährige am Montagabend nach dem 0:0 im Play-off-Rückspiel gegen Schweden.

Weil der viermalige Weltmeister das Hinspiel in Schweden 0:1 verloren hatte, findet im kommenden Jahr in Russland erstmals seit 60 Jahren wieder ein WM-Turnier ohne die Italiener statt. „Das ist schwer zu verkraften, denn ich war absolut davon überzeugt, dass wir diese Hürde überwinden werden“, sagte Ventura.

Tavecchio und die Spitze des Verbandes FIGC wollen sich nach dem Debakel 48 Stunden Bedenkzeit nehmen. Venturas Vertrag war erst im August verlängert werden, er sollte die Mannschaft eigentlich bis zur Europameisterschaft 2020 betreuen. Als Nachfolger wird unter anderem Ex-Bayern-Coach Carlo Ancelotti gehandelt.

Während der Coach vorerst also keinen Schlussstrich ziehen will, beendeten einige Weltmeister von 2006 ihre internationale Karriere. Allen voran Star-Torhüter und Rekordnationalspieler Gianluigi Buffon, aber auch Andrea Barzagli, Giorgio Chiellini und Daniele De Rossi werden nicht mehr für Italien auflaufen.

„Die Ära einiger Veteranen geht zu Ende, die von hungrigen, jungen Spielern beginnt. So sollte das auch sein“, sagte Ventura.

 

 

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