1. FC Köln

Neuer Sportchef: Daum sieht Schwierigkeiten in Köln

am

Bis Mitte Dezember will der 1. FC Köln einen Nachfolger für den beurlaubten Sportvorstand Jörg Schmadtke präsentieren. Der ehemalige FC-Trainer Christoph Daum sieht in diesem Zusammenhang eine schwierige Aufgabe auf die Geißböcke zukommen.

Christoph Daum ist sich der Schwierigkeit, einen Nachfolger für Jörg Schmadtke zu finden, bewusst. „Jeder, der hierher kommt, der wird fragen: ‚Wie sind hier eigentlich die Kompetenzen verteilt? Soll es meine erste Aufgabe sein, den beliebten Trainer zu entlassen?‘ Das wird viele abschrecken, diese Aufgabe zu übernehmen“, sagte der ehemalige Trainer des 1. FC Köln bei Sky.

Schmadtke-Trennung nicht nachvollziehbar

Dass der Effzeh und Schmadtke die Zusammenarbeit vor gut einem Monat beendeten, kann Daum nicht nachvollziehen. „Für mich machte das gar keinen Sinn. Man hätte Jörg Schmadtke unbedingt halten müssen, aber von außen hatte man den Eindruck, da gab es keine Rückendeckung“, so der 64-Jährige, der die Kölner selbst von 1986 bis 1990 und von 2006 bis 2009 als Trainer betreute.

Keine Chance mehr auf direkten Klassenerhalt

Der Domstadtklub wartet nach zwölf Spieltagen immer noch auf den ersten Sieg in der Bundesliga und hat als Tabellenschlusslicht inzwischen acht Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Daum glaubt kaum noch an eine Rettung seines ehemaligen Arbeitgebers: „Wenn eine Serie gestartet wird, können die Kölner wieder den Anschluss an den Relegationsplatz schaffen – das ist für mich das Maximum, das in dieser Saison zu erreichen ist.“

Über Andre Oechsner

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.