Borussia Mönchengladbach

Neuhaus: Aus der 2. Liga in Gladbachs Startelf?

am

Borussia Mönchengladbach hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen damit gemacht, junge Spieler mit großem Potenzial günstig zu verpflichten. Das Geschäftsmodell der Fohlen mag einige Leistungsschwankungen der Profis mit sich bringen, ist auf Dauer aber sicher eine clevere Idee. Eine solche war auch die Verpflichtung von Florian Neuhaus aus der „Konkursmasse“ von 1860 München.

Der Mittelfeldspieler kam ablösefrei zur Elf vom Niederrhein, wurde direkt an Fortuna Düsseldorf verliehen. Dort avancierte er unmittelbar zum Stammspieler, beeindruckte trotz seiner erst 21 Jahre mit Ruhe und Torgefahr (sechs Treffer). Gladbach-Coach Dieter Hecking ist voll des Lobes. „Er hat das in Düsseldorf hervorragend gemacht“, sagte er gegenüber der Bild-Zeitung. „Wir sehen für ihn eine realistische Chance, dass er sich bei uns unter die ersten Elf spielt!“

Nähe war ein Vorteil

Beim Leihgeschäft habe Gladbach derweil davon profitiert, dass Neuhaus zu einem Lokalrivalen ging, so Hecking. „Wir waren eigentlich das ganze Jahr schon in Kontakt mit ihm. Es war ja schön, dass er praktisch vor unserer Haustür gespielt hat. Florian hat auch schon viele Heimspiele von uns gesehen.“ Das sollte bei der Eingewöhnung am Bökelberg helfen. Hoffnungen der Fortuna, die Leihe um ein Jahr auszuweiten, habe, so der Bericht, Manager Max Eberl im Keim erstickt. In Gladbach wartet ein großer Konkurrenzkampf auf Neuhaus. Der gebürtige Oberbayer muss sich im zentralen Mittelfeld mit Laszlo Benes, Michael Cuisance, Christoph Kramer, Tobias Strobl und Denis Zakaria um die Plätze streiten.

Über Lars Pollmann

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.