Bundesliga

Özil: Bayern ist „verwundbarer“ geworden – und Chelsea noch von Rang eins abzufangen

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München – Arsenal London hat zuletzt zweimal in Folge verloren, trotzdem sieht Mesut Özil die Meisterschaft noch nicht vorzeitig entschieden. Auch in der Champions-League hält er einen Einzug ins Viertelfinale für möglich.

Bayern ist „nicht unschlagbar“

Dreimal traf Arsenal im Achtelfinale der Champions-League auf Bayern München, dreimal scheiterten die Londoner am deutschen Rekordmeister. Für Mesut Özil ist ein erneutes Ausscheiden deswegen trotzdem noch lange nicht sicher. „Im Fußball weiß man nie. Um den Titel zu gewinnen, musst du gegen die größten Vereine der Welt spielen und dich beweisen“, so der 28-Jährige gegenüber dem kicker auf die Frage, ob eine Niederlage bereits programmiert sei. Vielmehr sieht er durchaus gute Chancen auf einen großen Erfolg gegen den FC Bayern. „In dieser Saison sind sie verwundbarer geworden. Sie sind nicht unschlagbar – erst recht nicht in diesem Jahr“, schickte Özil eine Kampfansage in Richtung München.

Teamgeist als Meisterfaktor?

Ähnlich positiv ist er in Bezug auf die englische Meisterschaft gestimmt: „Definitiv nicht, das hat auch die Vergangenheit gezeigt. Vor einem Jahr um diese Zeit waren wir Tabellenführer, und nicht wenige dachten, wir werden Meister. Jetzt ist Chelsea in dieser Rolle“, widersprach der Weltmeister von 2014 der Annahme, die Meisterschaft sei bereits entschieden. Wie Arsenal trotz der acht Punkte Rückstand doch noch Meister werden könnte, das erklärte er folgendermaßen: „Wir brauchen eine Serie, dann bist du ganz schnell auch wieder vorn. Ich bin davon überzeugt, dass wir unser Ziel, am Ende ganz oben zu stehen, noch erreichen können.“ Diesen Optimimismus zieht er auch aus den Neuzugängen, durch „Granit Xhaka und Shkodran Mustafi“ habe der Klub „noch mehr Potenzial“ und verfüge im Vergleich zu Chelsea auch über den „besseren Teamspirit“. So könnte der gewachsene Zusammenhalt tatsächlich zum Vorteil im Titelrennen werden, auch weil Arsenal nun fest an den Erfolg glaubt. „In den Jahren davor gab es immer Spieler, die gekränkt waren, weil sie auf der Bank saßen. Jetzt sind die, die reinkommen, hungriger. Alle spüren: Dieses Jahr können wir wirklich etwas erreichen“, begründete Özil seine Hoffnungen auf seine erste Meisterschaft mit Arsenal.

Über Stefan Katzenbach

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