2. Bundesliga

Offenbar Massenschlägerei zwischen Fans des FC Bayern und des 1. FC Nürnberg

am

München – Die Ausschreitungen in Dortmund haben das Fußballwochenende überschattet. Einer anderen Meldung wurde dabei wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Prügelei am Bahnhof

So hat das Online-Magazin Clubfans-United einen Artikel des Regional-Portals Nordbayern.de verlinkt, in dem von einer Massenschlägerei zwischen rivalisierenden Fans des 1. FC Nürnberg und des FC Bayern berichtet wird. Zwischen den beiden bayerischen Klubs ist die Rivalität groß, doch spielen die Teams in unterschiedlichen Ligen. Die Prügelei hat offenbar am Bahnhof der Gemeinde Marktredwitz stattgefunden, eine kleine Stadt in Oberfranken an der Grenze zu Tschechien. Rund 100 Fans sollen an der Keilerei beteiligt gewesen sein. Die Polizei gehe aufgrund von Zeugenaussagen von dieser Zahl aus.

Täter flüchteten

Insofern fast ein Glück, dass es kaum Schwerverletzte gab. „Ein FCN-Anhänger erlitt eine Schnittverletzung. Auch eine Frau, die schlichten wollte, wurde verletzt“, heißt es in dem Bericht. Zahlreiche Schläger sollen vor dem Eintreffen der Polizei wieder geflüchtet sein, nur wenige Personalien konnten festgestellt werden. „Wie in solchen Fällen üblich“, erklärte Hauptkommissar Peter Kleffel, „war ein Großteil der Randalierer bereits geflüchtet, als die Polizei eintraf.“

Wie kam es zur Prügelei?

Doch wie kam es überhaupt zu dem Aufeinandertreffen der beiden Fan-Gruppen? Offenbar stammten die Fans des FC Bayern aus Marktredwitz und waren auf dem Heimweg von der Bundesliga-Partie zwischen den Bayern und Schalke. Die Gruppe an Nürberger Fans wiederum könnte sich womöglich auf dem Heimweg von der Zweitliga-Partie aus Heidenheim befunden haben. Der Bericht spekuliert, dass die Fans des 1. FC Nürnberg den Bayern-Fans am Bahnhof womöglich aufgelauert hat.

Aus dem Bericht entnommen: „Die Polizeiinspektion Marktredwitz bittet weitere Zeugen und Geschädigte des Vorfalls, sich persönlich oder unter der Nummer 09231-96760 bei der Dienststelle zu melden.“

Über Norman Lauer