Bundesliga

Osako hat Brasilien-Legende zum Vorbild und schwärmt von Zusammenspiel mit Modeste

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München – Yuya Osako brilliert in dieser Saison beim 1. FC Köln gemeinsam mit Sturmpartner Anthony Modeste. Der Japaner kündigte nun an: Wir können noch besser werden. Zudem nannte er sein Vorbild.

Die WM 2002 als Auslöser für die Begeisterung

Die WM 2002 in Japan und Südkorea hat das Public Viewing als Massen-Phänomen in der ganzen Welt etabliert – und besonders die Asiaten selbst für den Fußball begeistert – darunter der damals zwölf Jahre alte Yuya Osako. „Ich habe damals meinen Kindheitstraum entwickelt: Ich wollte unbedingt in der J­League, der ersten Liga in Japan, spielen. Das hat geklappt – und heute bin ich sogar in der Bundesliga“, berichtete Osako der Sport-Bild.

Ronaldo als Vorbild

Vorbild für den Stürmer ist natürlich der Held der WM 2002 gewesen: Brasilien-Stürmer Ronaldo, der damals einen kleinen Irokesen-Schnitt trug. „Die WM 2002 in Japan und Südkorea hat bei uns einen kleinen Fußball­ Boom ausge­löst. Und er war der Held! Ich war so beeindruckt von sei­ner Leistung – und er hatte diese außergewöhnliche Fri­sur“, witzelte Osako.

Neue Position im Team

Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist der Japaner Leistungsträger beim FC Köln und hat bereits fünf Torbeteiligungen in dieser Saison auf dem Konto. Ein Grund für den Erfolg ist die neue Position im Team: „Jetzt spiele weiter vorne als Stürmer ne­ben Anthony Modeste. Dort fühle ich mich wohl, unsere Laufwege sind abgestimmt. Außerdem bin ich nä­her am Tor, dadurch werde ich automatisch gefährlicher. In der Spitze kann ich mich auf mei
­ne Instinkte verlassen.“

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„Traumpartner“ Modeste

Osako kündigte gar an, dass er mit Modeste noch besser harmonieren könne. „In manchen Situationen
könnten wir uns auf dem Platz noch besser verstehen. Zum Beispiel arbeiten wir beide an unserem Deutsch. Dann haben wir eine gemeinsame Sprache und können uns einfacher absprechen.“ Der 26-Jährige betonte, sein Verhältnis zu Modeste sei ausgezeichnet: „Wir verstehen uns gut. Ich bin häufig mit einer kleineren Gruppe  unterwegs, zu der auch Tony gehört.“ Dabei sei Modeste ein komplett anderer Typ: „Ich bin sehr ruhig. Tony
ist genau das Gegenteil, sehr extrovertiert. Er ist auf dem Platz und in der Kabine lau­ter als ich. Es hilft mir sehr, wenn er mit seiner offenen Art  auf  mich zukommt. Auf dem Platz denken wir aber ähnlich.“

Über Daniel Michel

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