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Pechvogel des Tages: Julian Weigl (Borussia Dortmund)

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Umstehende Spieler wie Marco Reus berichteten von einem gut hörbaren „Knacken“, und Julian Weigl wusste sofort, „dass etwas Schlimmes passiert ist“.

Umstehende Spieler wie Marco Reus berichteten von einem gut hörbaren „Knacken“, und Julian Weigl wusste sofort, „dass etwas Schlimmes passiert ist“. Als sich der Nationalspieler von Borussia Dortmund in der 19. Minute der Begegnung beim FC Augsburg (1:1) in einen Zweikampf mit Philipp Max stürzte, blieb er so unglücklich im Rasen hängen, dass sein rechtes Sprunggelenk brach – vorzeitiges Saisonaus, Gips bis zum Knie, drei bis vier Monate Pause.

„Das ist ein Verlust, den wir eins zu eins nicht kompensieren können“, sagte BVB-Trainer Thomas Tuchel: „Wenn Julian in der Mitte spielt, ist der Ball von A nach B eine halbe Sekunde schneller da, als wenn er nicht spielt.“ Und diese halbe Sekunde sei im modernen Fußball entscheidend.

Weigl (21) wird dem BVB im Saisonfinale um Platz 3 gegen Werder Bremen am Samstag und im Pokalendspiel gegen Eintracht Frankfurt fehlen. Auch Weigls Teilnahme am Confed Cup (17. Juni bis 2. Juli) in Russland mit der Nationalmannschaft ist ausgeschlossen. „Ich bleib wie es auf meinem Tattoo steht POSITIV“, schrieb er aber tapfer bei Twitter. Dazu ein Foto aus dem Teamflieger. Weigl, rechter Unterschenkel eingegipst, lächelt darauf.

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