Bundesliga

Preisschild für Ginczek

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Der VfL Wolfsburg hat sich festgelegt: Daniel Ginczek vom VfB Stuttgart soll der neue Stoßstürmer bei den Niedersachsen werden. Der 27-jährige kann sich mit dem Gedanken anfreunden und ist für einen Wechsel offen. Die Schwaben wollen allerdings eine ordentliche Summe für ihn abkassieren.

Die Wolfsburger müssten nach Bild-Informationen zehn Millionen Euro für Ginczek bezahlen. Ein offizielles Angebot ist für den Stürmer zwar noch nicht eingegangen, doch vieles deutet auf einen Abgang hin. Der noch bis 2020 an den VfB gebundene Angreifer könnte rund drei (statt der bislang kolportierten vier) Millionen Euro in der Autostadt verdienen und damit deutlich mehr als bisher. In Stuttgart soll das Gehalt bei unter zwei Millionen Euro liegen.

Wolfsburg will das Team umbauen

Ginczek kennt zudem seine Krankenakte. Er hat bereits schwierige Zeiten hinter sich gebracht und sieht daher womöglich die letzte Möglichkeit auf einen werthaltigen Kontrakt. Bei den Wölfen könnte er zudem als eine Führungsrolle einnehmen und dem Team, das nach einer erneut enttäuschenden Spielzeit umgebaut werden soll, ein neues Gesicht geben. Ginczek wäre als Königstransfer die wohl wichtigste Personalie vom neuen Sportdirektor Jörg Schmadtke.

Über Christopher Michel

Christopher Michel arbeitet hauptberuflich als Journalist und ist u.a. für die Sportabteilung des Hessischen Rundfunks tätig. Für fussball.news ist er insbesondere als Reporter vor Ort für Eintracht Frankfurt, Mainz 05 und die deutsche Nationalmannschaft zuständig. Er ist Autor eines Buches über Eintracht Frankfurt ("Launische Diva", riva-Verlag), das hier bestellt werden kann: https://bit.ly/2J6EynZ

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