2. Bundesliga

Radoki: „Wir müssen effizienter werden“ – Vorschau Fürth-Union Berlin

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München – Am 34. Spieltag der 2. Bundesliga (15.30 Uhr) treffen Fürth als Tabellen-Sechster und Union Berlin als Tabellen-Vierter aufeinander. Für Fürth geht es noch um die Absicherung von Platz sechs, um höhere TV-Gelder als zahlreiche Konkurrenten zu erhalten.

Fürth wenig „effizient“ vor dem Tor

Die Spielvereinigung Greuther Fürth hat in 33 Spielen fünfundvierzig Punkte gesammelt und kann ein Spiel vor Saisonende weder auf- noch absteigen. Im Grunde also war es eine solide Saison des Kleeblatts, einzig ein besonderes Merkmal trübt die ordentliche Bilanz: Nur 32-mal trafen die Franken ins gegnerische Tor, die schwächste Quote aller Teams in den Top-Ten. Deswegen hat Trainer Janos Radoki auch einen klaren Auftrag an seine Spieler: „Effizienter“ vor dem gegnerischen Tor sollen sie werden. Radoki kündigte bereits an, in der Vorbereitung auf die neue Saison den Tor-Abschluss verstärkt üben zu wollen. „Den Trainer würde es aber freuen, wenn es schon am Sonntag klappen würde“, sagte der 45-Jährige süffisant.

Sieben Spieler fehlen

Wie schon in den letzten Spielen wird Radoki personell improvisieren müssen, insgesamt fehlen ihm sieben Spieler, darunter Stammkräfte wie Rechtsverteidiger Khaled Narey, der sich mit muskulären Problemen plagt, Stürmer Veton Berisha, der Zahnprobleme hat, sowie die Angreifer Sercan Sararer (Leisten-OP) und Sebastian Freis (Knie-OP). Serdar Dursun, Benedikt Kirsch und Nicolai Rapp stehen nach überstandenen Gelbsperren dagegen wieder zur Verfügung.

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Polter will verpassten Aufstieg abhaken

Für Union Berlin ist das letzte Saisonspiel quasi bedeutungslos, der vierte Platz ist bereits gesichert. Allerdings überkommt die Köppenicker noch Wehmut, verspielte Union zuletzt doch mit einem 0:1 gegen den 1.FC Heidenheim die letzte Chance auf den Aufstieg in die Bundesliga. Wie sehr die verpasste Chance schmerzt, das verdeutlichte Stürmer Sebastian Polter. „Jeder bei uns ist enttäuscht, wenn man solange eine so gute Saison spielt und du irgendwo nur auf Platz vier bist, wo du nichts erreichst, also nicht mal die Relegation, dann ist das schon hart zu verkraften“, wird er vom Berliner Kurier zitiert. Dennoch wollte er auch die positiven Seiten nicht außer Acht lassen: „Es muss überwiegen, dass wir eine sehr, sehr starke Saison gespielt haben. Mit einem Vereinsrekord. Das darf man nicht vergessen“, so Polter, der überdies forderte, seine Kollegen und er müssten dies „mit in die neue Saison nehmen“.

Auch Union mit Personalproblemen

Welche elf Spieler am Sonntag starten, ist noch unklar – genau wie Kollege Jnaos Radoki hat Unions Trainer Jens Keller zahlreiche verletzte Spieler zu ersetzen. „Heute wäre es fast einfacher nur die aufzuzählen, die spielen können, statt die Verletzten zu nennen“, so Keller vor der Partie. Insgesamt fehlen sieben Spieler, darunter Kapitän Felix Kroos aufgrund einer Knieverletzung. Ersetzt wird Kroos wahrscheinlich von Stephan Fürstner, der neben Damir Kreilach auf der Doppelsechs auflaufen könnte. Wer den ebenfalls fehlenden Innenverteidiger Fabian Schönheim ersetzt, darauf wollte sich Keller noch nicht festlegen, denkbar wäre Emanuel Pogatetz.

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