Bundesliga

Rangnick: So scheiterte der Mbappe-Transfer

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Kylian Mbappe in der Bundesliga? Was spätestens nach dem 180-Millionen-Euro-Deal zwischen Paris Saint-Germain und dem AS Monaco als unwahrscheinlich erscheint, hätte vor rund drei Jahren Wirklichkeit werden können. RB Leipzig Sportdirektor Ralf Rangnick hatte ihn bereits überzeugt – und war zugleich der Grund dafür, dass der Transfer scheiterte. 

Mbappe stand bei den Leipzigern ganz oben auf der Liste und, wie Rangnick bei Bild bestätigte, kurz vor einem Wechsel zum damaligen Zweitligisten. Weshalb scheiterte der Deal mit dem Rohdiamanten, der sich aktuell in Frankreich zu einem Weltklasse-Spieler zu entwickeln scheint? „Zu dem Zeitpunkt hatten wir uns gerade von Alexander Zorniger getrennt, das war kurz nach der Winterpause 2015“, schlüsselte Rangnick die Problematik auf und erklärte weiter: „In dem Moment wussten wir aber nicht, wer unser Trainer wird und wie es nachhaltig weitergeht.“

Papa Mbappe wollte Rangnick als Trainer

Der Angreifer wollte zu RB wechseln, knüpfte sein Engagement allerdings an die Personalie Rangnick: „Der Vater von Kylian hat damals zu mir gesagt, wenn ich sicher sagen könnte, dass ich Trainer werde, dann würde er mir den Jungen sofort anvertrauen.“ Diese Zusage konnte der 59-Jährige jedoch nicht geben. Er wurde erst Coach, nachdem die Gespräche mit den Wunschkandidaten Thomas Tuchel, Markus Weinzierl und Ralph Hasenhüttl – der ein Jahr später kam – scheiterten.

Rangnicks Entscheidung kam zu spät

Das Ende vom Lied ist bekannt: Rangnick entschied im Mai, den Posten als Trainer selbst zu besetzen und führte das Team zum Aufstieg – ohne Mbappe, dem in Monaco der ganz große Durchbruch gelungen ist.

Über Christopher Michel

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