Bundesliga

Reaktionen zum Bundesliga-Sonntag

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München – Hamburg siegt in Darmstadt mit 2:0, Augsburg und Frankfurt trennen sich 0:0. Eine Auswahl an Reaktionen bei Sky:

Dirk Schuster (Trainer FC Augsburg): „Die ersten 20 Minuten waren wir gar nicht auf dem Platz. Da hat man gesehen, dass die Eintracht mit ganz breiter Brust angereist ist. Der Ballbesitz war gefühlt 90 zu 10, und wir waren überhaupt nicht im Zweikampf drin.“

Halil Altintop (FC Augsburg): „Vom Gefühl her war heute ein bisschen mehr drin.“

Marvin Hitz (Torwart FC Augsburg): „Jeder Punkt zählt, das ist klar. Frankfurt ist eine richtig gute Mannschaft. Wir waren nah dran, aber wir haben es nicht ganz geschafft.“

Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): „Wir haben die ersten 20 Minuten dominiert und machen auch das Tor. Dann passiert eben das, was nach einem Führungstor passiert. Der Gegner beißt sich rein und wir denken, dass wir mit weniger genauso gut spielen können. Das hat dann nicht geklappt. Wenn man nicht gewinnen kann, dann darf man nicht verlieren. Ich bin daher mit dem Punkt sehr zufrieden.“

Lukas Hradecky (Torwart Eintracht Frankfurt): „Wir haben immer Schwierigkeiten hier in Augsburg gehabt. Wir haben gut angefangen, und dann haben wir sie eingeladen. Am Ende des Tages kann ich mit dem Punkt leben.“

Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt): „In den ersten 20 Minuten haben wir gut gespielt und ein Tor geschossen. Danach hat Augsburg Druck gemacht, und wir haben uns schwer getan.“


Marcel Heller (SV Darmstadt 98): „Hamburg hat es heute sehr gut gemacht und wir haben nicht die richtigen Lösungen gefunden, um da durchzukommen. Das reicht dann nicht, um in der Bundesliga zu gewinnen. Wir müssen die Köpfe weiter oben behalten und an uns glauben. Wir sind mitten in der Saison und nicht abgeschlagen Letzter.“

Peter Niemeyer (SV Darmstadt 98): „Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben wenig zugelassen. In der zweiten Halbzeit haben wir nochmal alles probiert, aber wir haben keine klaren Torchancen gehabt. Das ist sehr bitter für uns, wir hatten uns sehr viel vorgenommen. Es ist egal, wer auf dem Platz steht. Wir sind elf Krieger, die füreinander da sein müssen.“

Markus Gisdol (Trainer Hamburger SV): „Die Mannschaft hat eine sehr konzentrierte Leistung gebracht und sich belohnt. Es ist wichtig, dass du das Spiel hier in dieser eigenen Atmosphäre annimmst. Das haben wir heute gut gemacht und darum ist der Sieg verdient. Das Team hat mich beeindruckt, die Mannschaft geht Schritte vorwärts und da entsteht so langsam etwas. Aber wir sind erst am Anfang.“

Dietmar Beiersdorfer (Vorstandsvorsitzender Hamburger SV) …

… zum Spiel: „Unsere Mannschaft war gut eingestellt und hat alles auf den Platz gebracht, was im Moment möglich ist. Für meinen Geschmack hätten wir das 2:0 wesentlich früher machen müssen. Unter dem Strich war es ein verdienter Sieg für uns.“

… zur sportlichen Situation: „In den letzten Spielen war eine Aufwärtstendenz zu sehen. Wir treten mehr als Mannschaft auf. Ich hoffe, dass uns der Sieg wieder ein Stück weiter bringt. Heute freuen wir uns. Mit sieben Punkten werden wir nicht abheben, dafür gibt es keinen Grund. Es ist Erleichterung da, aber es fällt nicht viel Druck ab. Die Tabelle ist eng, und wir sind immer noch unten.“

… zur Suche nach einem Sportdirektor: „Ich mache das in einer Doppelrolle, bin ganz eng bei der Mannschaft und treffe alle Absprachen mit dem Trainer. Natürlich ist das keine Situation für ewig. Jetzt ist es einfach schwierig, einen geeigneten Mann zu finden. Es sind kaum Menschen frei, die das machen können und zu unserer Strategie passen. Wir werden das jetzt erst einmal die nächsten Tage und Wochen zurückstellen. Sollte nicht jemand vom Himmel fallen, dann wird es bis zur Winterpause keinen neuen Sportdirektor geben.“

… zu seiner Situation: „Es geht nicht um mich, sondern um diesen großen und wunderschönen Verein. Man muss gucken, wie sich die Situation entwickelt. Ich habe nie daran gedacht aufzugeben und werde das durchziehen. Wir werden schon wieder auf Touren kommen.“

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Michael Gregoritsch (Hamburger SV): „Es ist auf jeden Fall wichtig, dass wir gewonnen haben. Man sieht, glaube ich, dass uns allen ein Felsen vom Herzen gefallen ist. Wir haben alles dafür gegeben. Wir haben das Spiel mit Herz und Leidenschaft angenommen. Das sind die Grundtugenden, und die haben wir heute gezeigt. Es ist ein Zeichen an die Liga, dass wir leben.“

Matthias Ostrzolek (Hamburger SV) zu seinem ersten Bundesligator: „Ich fühle mich gut und bekomme das Selbstvertrauen vom Trainer. Jetzt klappt es sogar mit dem Toreschießen. Das ist überragend. Wir sind in der letzten Woche noch enger zusammengerückt. Äußere Einflüsse lassen wir nicht mehr an uns heran.“

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