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Nachbericht: Real macht die 40 voll – Spitzenspiel am Sonntag

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Real Madrid hat auch nach dem 40. Pflichtspiel ohne Niederlage keine Zeit zum Durchatmen.

40 Pflichtspiele in Serie ohne Niederlage, alleiniger Rekordhalter vor dem FC Barcelona, aber keine Zeit zum Durchatmen: Die Stars von Real Madrid legten nach dem Einzug ins Pokal-Viertelfinale sofort den Fokus auf das Spitzenspiel am Sonntag in der Primera Division. Weltmeister Toni Kroos und Co. müssen dann erneut beim FC Sevilla (20.45 Uhr) ran – es wartet das nächste hochemotionale Duell.

„Am Sonntag wird es ein völlig anderes Spiel werden. Es ist kein Zufall, dass Sevilla Zweiter ist“, sagte Trainer Zinedine Zidane nach dem 3:3 (0:1) in Andalusien, wo der Hauptstadt-Klub mit einem fulminanten Schlussspurt seine historische Serie rettete: „Ich weiß nicht, was am Sonntag passieren wird, wir werden stark kämpfen müssen.“

Sergio Ramos (83./FE) und Karim Benzema (90.+3) bewahrten Madrid, das ohne den frisch gekürten Weltfußballer Cristiano Ronaldo angetreten war, vor der ersten Pleite seit April 2016. Das Viertelfinale schien nach dem 3:0 im Hinspiel und dem Tor von Marco Asensio (48.) nach einem Sololauf über 80 Meter relativ früh gesichert. Doch Real bekleckerte sich in Sevilla ohne etliche Stars lange nicht mit Ruhm. Ein Eigentor von Danilo (10.) und Treffer von Stevan Jovetic (53.) und Vicente Iborra (77.) ließen die Königlichen kurz vor Schluss schon wie den sicheren Verlierer aussehen.

Ramos und Benzema verhinderten schließlich die erste Niederlage seit dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den VfL Wolfsburg (0:2). In den 40 Pflichtspielen seitdem gelangen Madrid 30 Siege und zehn Unentschieden. Barcelona hatte die bisherige Bestmarke von 39 Spielen ohne Niederlage (30 Siege, 9 Unentschieden) in der vergangenen Saison aufgestellt.

Für Defensivstar Ramos war der Auftritt in der alten Heimat alles andere als einfach. Der 30-Jährige musste einige Schimpftiraden und obszöne Gesten der Sevilla-Fans über sich ergehen lassen. „Es ist nicht schön, wenn man verletzt wird“, sagte Zidane: „Sergio hat hier lange gespielt und kommt von hier. Das wird ihm weh tun.“

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