Bundesliga

Risse reizt Australien

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München – Marcel Risse sieht den sportlichen Erfolg seines Ex-Klubs Mainz 05 durchaus für den 1. FC Köln zum Nachahmen an. Wie lange der 26-Jährige selbst noch in Köln spielt, ist dagegen ungewiss. Risse kann sich vorstellen, mal im Ausland zu spielen.

Vaterfreuden: Risse erwartet wohl eine Tochter

Marcel Risse steckt voller Vorfreude, wird er doch in wenigen Wochen Vater. Aber natürlich ist er auch auf Fußball fokussiert und überzeugt, dass der 1. FC Köln mindestens wieder auf Platz neun der Tabelle landet.
„Definitiv so eine gute Saison wie im letzten Jahr“, werde der FC spielen, kündigte er in der Bild-Zeitung an.

Mainz als Erfolgs-Vorbild

Insgeheim träumt Köln vom Europacup – ein Vorbild dabei könnte Mainz 05 sein, wo Risse bis 2013 spielte: „Ich habe ja selbst drei Jahre dort gespielt. Mainz ist das dritte Mal in der Europa League dabei und hat bestätigt, dass man mit verhältnismäßig kleinem Etat auch Großes erreichen kann. Sie haben sich als feste Größe in der Liga etabliert. Das wollen wir auch.“

Mehr Scorerpunkte 2016/17?

Drei Tore und sieben Assists glückten dem rechten Außenbahnspieler in der letzten Saison. Seine Scorer-Leistung will Risse nun steigern. „Ich möchte torgefährlicher sein als vergangene Saison. Dazu ähnlich viele Scorer-Punkte durch Vorlagen schaffen – dann wäre mein persönliches Ziel erreicht.“

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Von Australien begeistert

Bis 2019 besitzt Risse Vertrag in Köln, den er wohl erfüllen will. Doch dann ist offenbar vieles möglich. „Wir haben vor zwei Jahren ein Haus in Köln gekauft, also kurzfristig ist nichts geplant. Aber seit ein paar Jahren gibt es die Idee, später mal im Ausland zu leben. Ob das nach der Karriere ist oder am Ende, ist noch offen“, verriet Risse und nannte sein Lieblingsland. „Australien, definitiv! Ich war mal für drei Wochen dort und habe Thomas Broich besucht. Ich kenne ihn noch aus unserer gemeinsamen Nürnberger Zeit. Australien ist schon sehr außergewöhnlich“, sagte Risse und erklärte: „Dort zu leben, eine neue Sprache intensiv zu lernen und unserem Kind ein anderes Land und eine andere Mentalität zu ermöglichen, wäre schon toll.“

Über Daniel Michel

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