Bundesliga

Rummenigge schützt Arturo Vidal

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München – Arturo Vidal beherrscht beim FC Bayern München aktuell die Schlagzeilen. Die Skandalgeschichten rund um den Chilenen häufen sich. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge erklärte die Vorwürfe in einer offiziellen Stellungnahme auf der Homepage als „ebenso böswillig wie falsch“.

Behauptungen über Vidal „böswillig und falsch“

Die Skandalgeschichten rund um Arturo Vidal klingen nicht ab. In der aktuellen Ausgabe der „Sport Bild“ wurde „Die Skandal-Akte Vidal“ ausgepackt. Demnach habe der Chilene während des Trainingslagers in Doha „das Mannschaftsquartier mehrmals verlassen und bei seiner Rückkehr alkoholisiert gewirkt“. Ferner kam heraus, seine Bezüge würden „8 Mio. Euro netto im Jahr“ betragen. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge stellte sich via Vereinshomepage nun schützend vor den 30-Millionen-Euro Mann und erklärte: „Beide Behauptungen sind ebenso böswillig wie falsch.“

Team verärgert über Vidal und Guardiola

Vidals Verfehlungen sorgen, so die Sport Bild weiter, für großen Ärger in der Mannschaft. Pep Guardiola rutscht dabei ebenfalls ins Fadenkreuz der Spieler. Der Katalane verlangt vom Team, die Probleme selbst zu regeln. Die Akteure aber fordern ein Durchgreifen von ihrem Coach. Im Süden der Republik rumort es immer weiter.

Arturo Vidal

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Rolfes schützt seinen ehemaligen Kameraden

Vidal fiel in den letzten Jahren immer wieder durch diverse Verfehlungen auf. So tauchte er bei einem WM-Quali-Spiel mit Chile 2011 angetrunken im Mannschaftsquartier auf. 2014 war er in einer Disco-Schlägerei involviert und wurde von seinem damaligen Verein Juventus Turin mit einer Rekord-Geldstrafe von 100.000 Euro belegt. Damit nicht genug: Im Juni 2015 baute er mit 1,3 Promille am Steuer einen schweren Unfall mit seinem Ferrari in Santiago. Sein ehemaliger Mitspieler Simon Rolfes nahm ihn im Gespräch mit Sport Bild trotzdem in Schutz: „Ich kann mich erinnern, dass er als ganz junger Spieler manchmal ein halbes Nickerchen in seinem Spind machte, weil er bis in die Nacht mit seiner Familie in Chile telefoniert hatte. Aber wenn es raus auf den Platz ging, war er voll da.“

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Über Christopher Michel

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