1. FC Köln

Ruthenbeck: „Wir sind in der Pflicht, uns vernünftig zu verkaufen“

am

Nach der Niederlage bei Hertha BSC rechnet beim 1. FC Köln kaum jemand mit dem Wunder im Abstiegskampf. Sechs Punkte trennen die Domstädter von Mainz 05 auf dem Relegationsplatz, am Montagabend könnten es neun sein. Trainer Stefan Ruthenbeck bemüht sich gar nicht erst um Zweckoptimismus, er nahm in seiner Pressekonferenz die Mannschaft in die Pflicht, sich ordentlich zu verkaufen.

„Ich mache mir keine Gedanken darüber, wieviele Punkte wir noch holen müssen, oder ob es noch rechnerisch möglich ist, oder was auch immer“, so der gebürtige Kölner. „Ich glaube, dass wir von Vornherein in der Pflicht sind. Es geht um die Champions League für Schalke nächste Woche, es geht für Freiburg und Wolfsburg um den Klassenerhalt.“ Fußball-Deutschland werde darauf schauen, ob der Effzeh in diesen Spielen vernünftig seiner Pflicht nachkomme, so der 45-Jährige.

Verantwortung gegenüber Fans

Auch wenn der Abstieg bei einer der Partien bereits besiegelt sein sollte, fordert Ruthenbeck von seiner Mannschaft, dass sie ihre Leistung abrufen solle. „Man darf nicht vergessen, die Fans bezahlen ihre Karten, auch da sind wir ganz klar in der Pflicht“, gab er die Linie für die letzten Wochen der Spielzeit vor. Ruthenbeck wurde in der Woche darüber informiert, dass sein Vertrag nicht verlängert werde. Köln steht vor dem sechsten Abstieg in der Vereinsgeschichte.

Über Lars Pollmann

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.