Bundesliga

Saier beklagt vergebene Großchance: „Kein Tag, wo für uns alles zusammen kommt“

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Nach der verdienten Heimniederlage gegen den FC Bayern (0:4) beklagte Jochen Saier, Sportvorstand des SC Freiburg, gegenüber Sky, dass sich seine Mannschaft nicht für einen starken Auftakt in die Partie belohnt habe.

Wir wussten, heute muss alles laufen und in den ersten 25 Minuten lief viel für uns“, so der 39-Jährige. „In den Phasen, wo du selber präsent bist, selber Möglichkeiten hast“, habe die Mannschaft jedoch zu unsauber gespielt. Insbesondere die vergebene Großchance von Lukas Höler war Thema. Der Winterneuzugang war in der zwölften Spielminute plötzlich alleine vor Sven Ulreich im Kasten des Rekordmeisters, fand in Manuel Neuers Dauervertreter aber seinen Meister. „Klar, wenn er alleine auf das Tor zu läuft in diesem Spiel, dann würde es uns richtig helfen auch mal das Tor zu schießen“, so Saier. Insgesamt sei es kein Tag gewesen, „wo alles für uns zusammen kommt“.

„Katastrophale Spielentwicklung“ zieht den Stecker

Um gegen die Bayern zu bestehen, hätte Freiburg mehr aus seiner guten Anfangsphase machen müssen. Danach hätten die beiden ersten Tore der Gäste „den Stecker gezogen. Dann nahm es so ein wenig seinen Lauf, aber ich kann uns insgesamt keinen Vorwurf machen, den Jungs überhaupt keinen, sie haben alles abgearbeitet.“ An bestimmten Tagen seien die Bayern einfach zu gut für den Rest der Liga. Wegen einer „katastrophalen Spielentwicklung“ sei dieser Sonntag so ein Tag gewesen. Damit spielte Saier neben der vergebenen Großchance auch auf das erste Tor der Gäste an, das im Billard zwischen Thomas Müller, Caglar Söyüncü und Alexander Schwolow entstand (25.). Freiburg verharrt nach dem 25. Spieltag auf Rang 13, hat vier Punkte Vorsprung auf Mainz 05 auf dem Relegationsplatz.

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