Bundesliga

Schaaf zieht alle Register

am

München – Er galt als nordisch stoisch, doch in Hannover zeigt Trainer Thomas Schaaf auch andere Qualitäten. Es wird viel geredet auf dem Platz und das sogar teilweise laut. „Ich gucke immer wieder, was gefragt ist. Wenn ich etwas neu einbringen will, muss ich mehr reden. Und das ist bei meiner neuen Mannschaft der Fall“, sagte der 54-Jährige der Sport-Bild.

Gemeinschaft im Fokus

Das gilt auch abseits des Platzes, denn nach 14 Jahren in Bremen und einer Saison in Frankfurt weiß Schaaf, auf was es ankommt: „Die Gemeinschaft muss funktionieren. Aber es gelten ganz normale Verhaltensregeln. Dazu zählen natürlich auch Attribute wie Anstand, Respekt und Toleranz.“ Doch er geht noch weiter: Schaaf lässt jedes Training filmen, jeder Spieler trägt einen GPS-Sender. Es geht um Laufwege und Geschwindigkeiten. Die Technik sei verstärkt in den Fußball eingezogen, auch Schaaf nutze das intensiv.

Vertrag gilt nicht für die 2. Liga

Die Mission in Hannover ist heikel. Das weiß auch Thomas Schaaf. Geht es schief und die Niedersachsen müssen den Weg in die 2. Liga antreten, darf er gehen. „Sollte es wirklich schiefgehen, wovon wir nicht ausgehen, haben beide Seiten die Möglichkeit, darüber nachzudenken, wie es weitergeht“, so Schaaf. Doch so weit muss es nicht kommen. Denn mit seiner Erfahrung kann er für Hannover Gold wert sein. Außerdem hilft auch Akupunktur. Schon als Spieler habe Schaaf die Vorteile kennengelernt und diese nun im Training neu eingeführt. „Akupunktur kann zur schnellen Genesung beitragen“, so der 54-Jährige. Es klingt wie gemacht für einen angeschlagenen Fußball-Patienten.

[dppv_emotions]

Über Daniel Michel

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.