Bundesliga

Schalke-Manager Heidel: Was Ingolstadt wirklich besser gemacht hat

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Gelsenkirchen – Ohne Frage: Das Schalker Spiel gegen Ingolstadt (1:0) war größtenteils nicht bundesligatauglich. Spieler und Verantwortliche äußerten nach der Partie auch Verständnis für die enttäuschten Fans, die teilweise sogar schon in der 30. Spielminute pfiffen. Dennoch erklärte Schalkes Sportvorstand Christian Heidel nach der Partie, warum er einen anderen Ansatz bei seinem Team suchen würde.

Aus der Schalke Arena berichtet fussball.news-Reporter Raphael Wiesweg, Social Media Producer bei Buzz04

Heidel: Wer hat Recht?

„Ich habe einen anderen Blick auf das Ganze. Aber ich schaue mir das gerne morgen noch einmal an und dann schauen wir mal, wer Recht hat.“ Christian Heidel lächelte bei seiner Antwort auf die Behauptung, dass das Team trotz des Schwerpunkts im Wintert-Trainingslager noch sehr am Offensivspiel feilen müsse.

Schwachpunkt Defensive?

„Das Defensiv-Verhalten war der Schlüssel, dass in der Offensive so wenig passiert ist. Erst einmal müssen wir den Hut vor Ingolstadt ziehen, das es sehr gut gemacht hat. Gegenpressing, uns zu Fehlern im Spielaufbau zwingen und somit kamen wir gar nicht erst nach vorne“, so Heidel, der auch gegenüber fussball.news ausführte: „Das wollten wir aber alles selbst machen, ist uns aber nicht gelungen. Deswegen ist es einfach zu sagen, dass die Offensive nicht funktioniert hat. Aber sie ist abhängig von der Defensive.“

Wo Ingolstadt punkten konnte

Die musste nach anderen Lösungen suchen, die vor allem darin bestanden, lange Bälle zu spielen. „Wir sind nicht ins Spiel gekommen und auch, wenn ich mir die Werte noch nicht angesehen habe, haben wir gefühlt 80 Prozent der „zweiten Bälle“ nicht bekommen, was aber wichtig für unser Spiel ist. Das hat Ingolstadt einfach besser gemacht, das muss man klar sagen.“

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