Bundesliga

Schubert: Fehler sind erlaubt

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Mönchengladbach – Andre Schubert ist bei Borussia Mönchengladbach der Aufsteiger der Hinrunde. Nach dem Rücktritt von Lucien Favre hat er die Fohlen wieder in der Tabelle nach oben geführt. Sein Erfolgsgeheimnis sei dabei ganz einfach, wie Schubert nun im Gespräch mit der Bild-Zeitung verriet.

„Es gibt kein Versagen“

Er sei als Trainer „nicht nervös“. In der Bild erklärte er sein Lebensmotto: „Es gibt kein Versagen, wenn du immer dein Bestes versuchst. Das erkläre ich auch meinen Spielern: Konzentrieren, die Aufgaben angehen, ruhig auch Fehler machen. Aber mit Mut!“

So sei ein gescheiterter Spieler beim FC Bayern München noch lange kein Versager. „Er hat für mich nicht versagt. Versagt hätte er nur, wenn er gar nicht erst hingegangen wäre“, betonte der 44-Jährige.

„Wichtige Erfahrung“ beim DFB gesammelt

Bereits in der Welt am Sonntag hob er seinen Job als Nachwuchscoach beim Deutschen Fußball-Bund als ausschlaggebend für seinen heutigen Erfolg hervor. „Es war eine ganz wichtige Erfahrung. Da ging es nur um Fußball. Das hat mir den Spaß an der Arbeit zurückgebracht“, erklärte Schubert. Der Fußballlehrer wurde zuvor beim FC St. Pauli entlassen.

Für den Trainer, der die Borussia aus Mönchengladbach aus den Abstiegsrängen bis auf einen internationalen Platz zur Winterpause geführt hat, lobte seine Spieler in den höchsten Tönen: „Dass die Mannschaft in jedem einzelnen Spiel an ihre Grenzen gegangen ist. Sie hat Überragendes geleistet, Herz gezeigt, Wille bewiesen, sich für einander aufgeopfert.“

Borussia Mönchengladbach steht zur Halbzeit der Bundesliga mit 29 Punkten auf dem vierten Platz, der zur Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League berechtigt.

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